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Saddam Hussein chancenlos
19.08.2003









Ist es Saddam Hussein auch bisher gelungen, den US-Soldaten zu entkommen, so wird seine Flucht nach Ansicht des amerikanischen Oberstleutnants Steve Russel bald ein Ende finden.

Wie der britische Guardian berichtete, planen die US-Soldaten in Husseins Heimatstadt Tikrit, Poster mit Bildern des durch den US-Angriff entmachteten irakischen Präsidenten aufzuhängen.

Hierbei soll es sich aber nicht um einfache Fahndungsphotos handeln und auch die vom US-Militär veränderten Bilder, die zeigen sollen, wie er jetzt aussehen könnte, werden nicht verwendet.

Letztere kommen der Idee allerdings schon näher.

Für die Poster sollen Bilder von der Website Worth1000, die eine Vielzahl digital bearbeiteter Bilder zeigt, verwendet werden.

Dort gibt es eine ganze Reihe von Bildern, die Saddam Hussein zeigen.


als Billy Idol




als Diva



Der Plan ist wirklich einfach: "Die meisten Anwohner werden sie lieben und sie werden lachen. Aber die bösen Jungs werden sich aufregen, was es für uns einfacher macht, zu wissen wer sie sind", so Oberstleutnant Russel.

Und was wäre Saddam Hussein ohne die ganzen "bösen Jungs"? Eben. Wenn die dank dieser genialen Idee erst einmal alle gefangengenommen worden sind wird er sich sicherlich freiwillig stellen.

Zugegeben, der "Plan" klingt so absurd, daß sich der Gedanke aufdrängt, daß sich der Gedanke, daß Russel den Betreiber der Website kennt und ihm einen "kleinen Gefallen" tun wollte, aufdrängt. Aber selbst wenn, viele der auf der Website gezeigten Bilder sind wirklich sehenswert.

Sollte der Plan allerdings ernst gemeint sein, könnte er wesentlich mehr Iraker verärgern, als dies von den US-Soldaten vorhergesehen wird.

Das Gefühl, daß sich der Irakkrieg auch gegen ihren islamischen Glauben richtete, ist unter den Irakern verbreitet. Das Aufhängen von Postern, die Saddam Hussein als Elvis oder Billy Idol mit einem Kruzifix um den Hals zeigen, könnte dieses Gefühl noch verstärken.




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