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USA waren gewarnt
21.08.2003









Der von den USA eingesetzte irakische Regierungsrat hatte bereits am 14. August Informationen erhalten, daß ein schwerer Anschlag bevorstand und hat dies den USA mitgeteilt, so Ahmed Chalabi, Leiter des Irakischen Nationalkongresses, berichtete AFP.

Nach seiner Aussage waren die Informationen ziemlich präzise. "Die Informationen besagten ausdrücklich, daß ein großer Anschlag stattfinden würde... gegen ein weiches Ziel wie irakische politische Parteien oder andere Seiten wie die UN", sagte Chalabi.

Außerdem, so Chalabi, sollten gemäß den Informationen weder die US-"Übergangsverwaltung" noch Soldaten der "Koalition" Ziel des Anschlags sein, der den Informationen zufolge mit einem Lastwagen durchgeführt werden sollte.

Diese Informationen sind laut Chalabi US-Geheimagenten zur Verfügung gestellt worden.

Es ist derzeit allerdings nicht klar, ob die Warnung auch die Vereinten Nationen erreicht hat.

Sollte Chalabis Behauptung, daß die USA fast eine Woche vor dem Anschlag Kenntnis davon hatten, zutreffen - und die Tatsache, daß dies von Seiten der USA bisher nicht dementiert wurde spricht dafür - wäre dies ein deutliches Indiz dafür, daß der Anschlag von den USA zumindest geschehen lassen worden ist.

Die Beschreibung des Ziels scheint nicht allzu viele Alternativen zu dem UN-Gebäude zu lassen. Es dürfte klar gewesen sein, daß sich der Anschlag gegen Ausländer oder Iraker, die mit den USA zusammenarbeiten, richten würde. Es hätte also möglich sein sollen, die wenigen noch verbleibenden möglichen Angriffsziele zu sichern, zumal der Anschlag mit einem Lastwagen durchgeführt werden sollte.

Es gibt aber keinerlei Berichte - auch nicht jetzt von Seiten der USA - daß die diversen amerikanischen Kontrollposten in der letzten Woche Lastwagen stärker kontrolliert hätten.




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