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Iraks Kinder sterben






Immer mehr Kinder im Irak sterben aufgrund der schlechten Bedingungen und der mangelhaften medizinischen Versorgung verursacht durch die Plünderungen von Krankenhäusern.

Tausende von Kindern leiden an Durchfall und anderen Infektionskrankheiten, verursacht durch verseuchtes Wasser - sauberes Wasser ist immer noch kaum verfügbar, Strommangel - auch die Stromversorgung ist noch nicht wieder voll funktionsfähig, der zum Verderben der Speisen führt und Müllbergen in den Straßen, die nicht abgefahren werden.

Aufgrund der jahrelangen Sanktionen gegen den Irak sind die Kinder außerdem häufig unterernährt, was sie noch anfälliger macht und eine Heilung weiter erschweren würde, wenn die Krankenhäuser denn überhaupt funktionsfähig wären.

Durch Plünderungen vieler medizinischer Geräte und Medikamente beraubt und von bewaffneten Menschen bedroht sind die Krankenhäuser kaum in der Lage, den Kindern angemessen zu helfen.

"Unglücklicherweise können wir davon ausgehen, daß noch viel mehr kleine Kinder sterben werden", so der Leiter von UNICEF in Baghdad, George Hatim. "Wir sprechen hier von einer ganzen Bevölkerung, wir sprechen nicht von einem einzelnen Flüchlingscamp."

1999 schon hatte sich die Kindersterblichkeit aufgrund der Sanktionen gegenüber 1990 laut einer UNICEF-Studie mehr als verdoppelt.








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