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Die Bush-Rede und die Folgen






In seiner Rede an Bord des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln erklärte US-Präsident George Bush, die USA habe den Krieg gegen den Irak gewonnen.

Er verknüpfte die Anschläge des 11.9.2001 ausdrücklich mit dem Irakkrieg als er sagte "Die Schlacht im Irak ist ein Sieg im Krieg gegen der Terrorismus, der am 11. September 2001 begann und immer noch weitergeht."

Umfrageergebnisse in den USA zeigen, daß diese Art der Propaganda mittlerweile sehr erfolgreich war. Schon Mitte März glaubten einer Umfrage zufolge fast die Hälfte der Amerikaner, das Saddam Hussein persönlich in die Anschläge vom 11.9. verwickelt ist. Eine Theorie, die selbst von CIA und FBI bestritten wird.

Die von Bush gewählte Formulierung, um den Sieg auszudrücken war, daß "die großen Kämpfe nun vorüber" seien und 'die Koalition' nun "damit beschäftigt ist, das Land zu sichern und wiederaufzubauen".

Durch die Genfer Konventionen wären die USA jetzt gezwungen, die Kriegsgefangenen freizulassen und ehemalige Regierungsmitglieder nicht weiter zu verfolgen. Es sieht nicht danach aus, als würden die USA sich an diesen internationalen Vertrag halten.

Durch Bushs Ausdrucksweise sollen der Eindruck erweckt wrden, die Zeit für diese Konsequenzen sei noch nicht gekommen. Die Essenz der Aussage ist aber dennoch, daß die USA gesiegt haben, so daß es ein weiteres Beispiel für das Ignorieren internationaler Gesetze und Verträge durch die USA und Großbritannien sein wird.

Die Schlußsätze der Rede müssen den Kriegsgefangenen dabei wie Hohn vorkommen: [an die Soldaten gerichtet] "Und wo immer ihr auch hingeht, bringt ihr eine Nachricht von Hoffnung - eine alte und immer aktuelle Nachricht. Mit den Worten des Propheten Jesaja: Zu den Gefangenen, 'Kommt heraus', und zu denen in der Dunkelheit 'Seid frei'."








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