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Weitere Vorbereitungen für Wehrpflicht in USA
28.12.2003









Wie die Anchorage Daily News am Samstag berichtete, ist im US-Bundesstaat Alaska jetzt ein Gesetz in Kraft, demzufolge alle Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren gezwungen sind, sich zum "Selective Service" zu melden, wenn sie ihre "Permanent Fund"-Zahlung beantragen wollen.

Durch die Meldung zum Selective Service erklären sie sich bereit, im US-Militär zu dienen, wenn die Wehrpflicht in den USA wieder eingeführt werden sollte. Diese Meldung ist in Alaska zwar auch schon zuvor vorgeschrieben gewesen, diese Vorschrift wurde aber von vielen Männern nicht befolgt.

Die "Permanent Fund"-Zahlungen sind Einmalzahlungen, die auf Antrag jedem Bürger Alaskas vom Staat ausbezahlt werden. Die Zahlung im Herbst diesen Jahres belief sich auf 1.107 US-Dollar für jeden der über Antragsteller. Finanziert wird dies durch die Erträge eines mehrere Milliarden schweren Fonds, der aus Erlösen aus Ölförderungen in Alaska gebildet worden ist.

In Zukunft erklären Männer im entsprechenden Alter durch die Beantragung der Auszahlung automatisch ihr Einverständnis, für den Selective Service gemeldet zu werden, indem der Antrag die Zeile "durch das Einreichen dieses Antrages erkläre ich mich damit einverstanden, mich für den US Selective Service zu melden, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist."

Das gleiche Gesetz setzt die Meldung zum Selective Service voraus, um einen Arbeitsplatz beim Staat Alaska oder einen Studentenkredit zu bekommen.

Dieses Gesetz in Alaska ist ein weiteres Indiz dafür, daß die USA auf eine Wiedereinführung der Wehrpflicht zusteuern, um für einen ausreichenden Nachschub an Soldaten zu sorgen.

Zwar ist das Gesetz schon vor zwei Jahren beschlossen worden, andererseits waren die Planungen für die Kriege gegen Afghanistan und den Irak auch damals schon zumindest im Gange. Die damalige Abgeordnete des Bundesstaates Alaska, Lisa Murkowski, die das Gesetz eingebracht hatte, ist mittlerweile zur US-Senatorin aufgestiegen.





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