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Bush will Arafat "loswerden"
21.12.2003









Der US-Präsident George W. Bush hat bei einer Weihnachtsfeier in Washington einem israelischen Journalisten gegenüber gesagt, daß "wir" den palästinensichen Präsidenten Yasser Arafat "loswerden müssen", berichtete AFP am Sonntag unter Berufung auf die israelische Zeitung Yediot Aharonot http://www.ynet.co.il/home/0,7340,L-8,FF.html (nur in israelischer Sprache).

Arafat wurde von den USA zwar auch schon in der Vergangenheit als "Hindernis" für den Friedensprozeß bezeichnet, diese neue - inoffizielle - Äußerung zeigt aber, daß Bush dem israelischen Plan, Arafat "entfernen" zu wollen, wesentlich weniger stark im Weg stehen dürfte als dies offiziell erklärt wurde.

Bush hatte Israel öffentlich davor "gewarnt", gegen Arafat vorzugehen.

Israel hatte zwar als Folge der weltweiten Empörung, die auf die Ankündigung gefolgt war, einen Rückzieher gemacht und gesagt, man wolle Arafat nicht "entfernen" und schon gar nicht töten, hinter den Kulissen scheint es aber offenbar immer noch als mögliche Option angesehen zu werden.

Für den Fall einer Entfernung oder sogar Ermordung Arafats wird von verschiedenen Seiten der Ausbruch eines Bürgerkriegs in Palästina befürchtet.





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