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Paul Bremer, Prophet
05.12.2003









Der US-Verwalter des Iraks, Paul Bremer, hat einer AP-Meldung von Freitag zufolge einen Anstieg der Angriffe des irakischen Widerstands für die nächsten Monate vorausgesagt.

"In der unmittelbar vor uns liegenden Phase zwischen jetzt und dem Ende des Juni werden wir tatsächlich einen Anstieg der Angriffe erleben, da die Menschen, die gegen uns sind, erkennen, daß es eine große Wucht hinter dem wirtschaftlichen als auch dem politischen Wiederaufbau in diesem Land gibt", so Bremer gegenüber AP.

Es ist geplant, daß Ende Juni des kommenden Jahres irakische Delegierte eine Übergangsregierung wählen, die komplette Souveränität besitzen soll.

Dies kann nur als ein sehr intelligenter Schachzug bezeichnet werden.

Sollten die Angriffe nicht zunehmen oder sogar abnehmen - was angesichts der Zahlen vom November kaum wahrscheinlich ist, auch wenn in den vergangenen Tagen weniger getötete US-Soldaten und Angriffe gemeldet wurden - so wäre dies sicherlich Anlaß genug für die Meldung, daß sich das harte Vorgehen der US-Soldaten ausgezahlt habe.

Sollte andererseits die Prognose aber zutreffen, so würde dies als weiterer "Beweis" dafür bezeichnet werden, daß die Widerstandskämpfer eben doch gegen einen freien Irak und für die Rückkehr Saddam Husseins kämpfen.

Außerdem würde der Anstieg dann als weniger "dramatisch" erklärt werden können, da dies ja schon zuvor "erwartet" worden war und sicherlich nur eine "vorübergehende Phase" sein würde.

Gleichgültig, wie sich die Situation also entwickelt, Bremer wird in jedem Fall als Gewinner dastehen können oder doch zumindest wesentlich weniger Schaden befürchten müssen.





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