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Untersuchung des FBI-DNS-Labors ausgeweitet






Die Untersuchung der Vorgänge in dem DNS-Labor des FBI wird auf grundlegende Handlungsweisen bezüglich DNS-Untersuchungen in dem Labor ausgeweitet.

Durch die Ausweitung soll Schwachstellen in den Arbeitsabläufen des Labors gefunden werden, die die Qualität von DNS-Untersuchungen des FBIs beeinträchtigen könnten oder es verbrecherischen Angestellten ermöglichen könnten, unentdeckt zu bleiben.

Im Umfeld von DNS-Untersuchungen des FBIs sind in den letzten Jahren zahlreiche Unregelmäßigkeiten ans Licht gekommen.

Diesen Monat kündigte die FBI-Laborantin Jacquelin Blake aufgrund einer Untersuchung, die ihr vorwirft, nötigen wissenschaftlichen Arbeitsabläufen bei 103 DNS-Analysen in den letzten Jahren nicht gefolgt zu sein. Einem zweiten Angestellten werden absichtliche falsche Zeugenaussagen vorgeworfen.

Ein Polizeilabor in Houston befindet sich wegen seiner DNS-Analysen vor einem Geschworenengericht. Gegen ein Polizeilabor in Fort Worth wird ermittelt, nachdem bekannt wurde, daß ein leitender Gerichtsmediziner Arbeitsabläufe bei der DNS-Analyse ignoriert hat. Florida ermittelt gegen einen Mitarbeiter eines Labors für Bundesverbrechen, der DNS-Daten gefälscht hat.

Die Untersuchungen könnten die Pläne von US-Justizminister John Ashcroft erschweren, eine nationale DNS-Datenbank aufzubauen, um Verdächtige anhand ihres genetischen "Fingerabdrucks" zu identifizieren zu können.








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