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Künstler aus Israel deportiert
23.07.2003









Der tödliche Witz ist seit dem Monty Python-Sketch legendär. Israel scheint nun zu befürchten, daß es auch so etwas wie ein tödliches Lied geben könnte.

Am 20. Juli wurde der Musiker Marwan Abado, ein aus Palästina stammender österreichischer Staatsbürger, bei seiner Ankunft auf dem Flughafen von Tel Aviv verhaftet und nach 24 Stunden zurück nach Österreich deportiert.

Abado hatte ein von den israelischen Behörden ausgestelltes gültiges Arbeitsvisum, dieses wurde von den Beamtem am Flughafen allerdings annulliert.

Er war auf Einladung der österreichischen Botschaft nach Israel gereist, um dort an dem "Songs of Freedom" Festival in Bethlehem und Jerusalem teilzunehmen. Mehrere Diplomaten versuchten, sich für ihn einzusetzen, blieben aber erfolglos.

Ein Repräsentant der österreichischen Botschaft, der ihn vom Flughafen abholen wollte, blieb während der Zeit seiner Inhaftierung bei ihm.

Es scheint keine vernünftige Erklärung für das israelische Verhalten zu geben. Die geplante Teilnahme an einem Friedens-Festival sollte jedenfalls kein Grund für eine Deportierung sein.




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