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USA bleiben schweigsam
29.07.2003









Die USA weigern sich weiterhin, Informationen aus dem Untersuchungsbericht zu den Anschlägen vom 11.9.2001 zu veröffentlichen, die in dem Bericht geschwärzt worden sind, berichtete AP am Dienstag.

Nicht nur einige Kongreßmitglieder sondern auch Saudi-Arabien selbst hatten gefordert, die Informationen freizugeben.

Es wird allgemein angenommen, daß die geschwärzten Seiten Hinweise auf eine Verwicklung Saudi-Arabiens in die Anschläge enthalten, was das Land vehement bestreitet.

Der US-Senator Bob Graham und stellvertretdende Vorsitzende der Untersuchungkommission hatte in einem Interview bei "Fox News Sunday" gesagt, daß hohe Beamte einer ausländischen Regierung "erhebliche Beiträge zur Unterstützung und Versorgung zweier dieser Terroristen geleistet haben und ihre Fähigkeit, die Tragödie des 11. September zu planen, zu üben und dann auszuführen begünstigt haben."

Mit dem Hinweis auf Gesetze, die die Verbreitung von Informationen, die der Geheimhaltung unterliegen, verbieten, weigerte er sich allerdings, das entsprechende Land zu nennen.

Der saudi-arabische Außenminister Saud al-Faisal hat gefordert, die Informationen freizugeben. Sein Land habe "nichts zu verbergen", sagte er.

Graham hatte am Montag nun ebenfalls die Freigabe gefordert.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Scott McClellan, sagte am Dienstag, daß dies nicht möglich sei, da es die "nationale Sicherheit gefährden" würde und außerdem "die Untersuchung der Ereignisse des 11. September behindern könnte".

Dem "Angeklagten" Saudi-Arabien soll also auch weiterhin nicht gesagt werden, welche "Beweise" gegen ihn vorliegen.




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