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Irakische Gewalt steigt weiter
06.07.2003









Wie AP am Sonntag berichtete, richtete sich die Gewalt im Irak zum ersten Mal gegen einen ausländischen Journalisten.

Der 24-jährige britische Kameramann Richard Wilde wurde am Samstag Mittag von einer einzelnen kleinkalibrigen Kugel tödlich getroffen, als er in einer Menschenmenge nahe der irakischen Museums für Nationalgeschichte stand.

Er war erst vor zwei Wochen in den Irak gekommen, um von dort aus als Kriegsberichterstatter zu arbeiten.

Er arbeitete gerade an einem Bericht über die Verwüstungen des irakischen Museums in der Zeit nach der Eroberung Baghdads durch die Amerikaner. Augenblicke vor seinem Tod hatte er noch amerikanische Militärpolizisten vor dem Museum gegrüßt.

Der Täter konnte unerkannt entkommen.

Insgesamt sind damit im Irak seit Beginn des Krieges 16 Journalisten ums Leben gekommen.
Ein amerikanischer Soldat ist am Sonntag auf dem Gelände einer Universität Baghdads angeschossen und schwer verwundet worden.



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