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Kämpfe im Irak werden härter
11.07.2003









Einer AFP-Meldung nach hat ein Panzer im irakischen Ramadi in der Nacht zum Freitag zum ersten Mal seit dem offiziellen Ende des Krieges am 1. Mai eine Granate abgefeuert.

Zuvor waren Soldaten, die in einem Präsidentenpalast in Ramadi stationiert sind, mit Mörsern angegriffen worden, nach offiziellen Angaben gab es dabei aber keine amerikanischen Opfer.

Obwohl die Soldaten die Angreifer sofort verfolgten, soll es in der Nacht zu weiteren Explosionen im Gebiet des Palastes gekommen sein.

Al-Jazeera berichtete, daß es an zwei Orten in der Stadt Kämpfe zwischen amerikanischen Soldaten und unbekannten Angreifern gab, die bis zum Morgen andauerten.

Die Soldaten wurden bei den Kämpfen von Hubschraubern unterstützt, die Raketen abfeuerten.

Ramadi ist auch der Ort, wo am Samstag bei einer Explosion 7 irakische Polizeirekruten getötet wurden, während sie durch amerikanische Soldaten ausgebildet wurden.

Der Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen im Irak während des Krieges, Tommy Franks, sagte, daß es "an jedem beliebigen Tag" zu 10 bis 25 Angriffen auf amerikansiche Soldaten kommt.

Angesichts der steigenden Zahl von Angriffen und der offensichtlich auch härter werdenden Kämpfe ist das Hauptargument, warum es sich eben nicht um einen Guerillakrieg handelt, mittlerweile, daß die Angreifer keinen Rückhalt in der Bevölkerung finden.

Dem widersprechen aber zahllose Berichte von Reportern aus dem Irak. Angesichts von Angriffen auf US-Soldaten sagen befragte Iraker immer wieder, daß diese es "verdient" hätten. Die Stimmen, die die Amerikaner zum Abzug aus dem Irak auffordern, werden ebenfalls lauter.




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