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USA versuchen Opfer zu verschweigen
28.07.2003









Die in den letzten Tagen stark angestiegene Zahl getöteter US-Soldaten im Irak führt anscheinend dazu, daß begonnen wird, Opfer um jeden Preis zu leugnen.

Der Verdacht, daß mehr Soldaten im Irak getötet werden, als dies offiziell gemeldet wird, ist nicht neu. Bisher fehlten aber echte Beweise für diese Vermutung.

Am Montag wurde eine Granate von einer Brücke auf einen US-Humvee geworfen, wo sie explodierte.

Stabsfeldwebel Maximilian Sloat sagte gegenüber AFP: "Jemand warf eine Vorrichtung von einer Brücke. Sie explodierte und traf eines unserer Fahrzeuge. Wir haben zwei Opfer. Sie sind jetzt in einer Sanitätseinrichtung."

Ein Reuters-Korrespondent, der vor Ort war, sagte allerdings, er hätte in dem Wrack zwei regungslose Soldaten gesehen, die auch nicht medizinisch versorgt wurden.

Irakische Soldaten sagten gegenüber AFP ebenfalls, daß vermutlich drei US-Soldaten bei dem Angriff getötet worden sind.

Hassanein Abed, ein Augenzeuge des Angriffs, berichtete auch von zwei in dem Fahrzeug getöteten Soldaten.

Eine soeben veröffentlichte Meldung des US Central Command spricht von einem toten und 3 verletzten Soldaten.

Der Druck auf die US-Behörden resultierend aus den steigenden Opferzahlen scheint mittlerweile so groß geworden zu sein, daß nur noch begrenzt Rücksicht auf die Aussagen von Augenzeugen genommen wird.

In den vergangenen 10 Tagen sind damit nach offiziellen US-Angaben 17 amerikanische Soldaten durch Angriffe ums Leben gekommen.




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