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Gericht in Nordkorea spricht US-Präsidenten schuldig
26.07.2003









Wie Reuters am Freitag berichtete, wurden am Freitag in Nordkorea in dem Verfahren gegen alle Präsidenten der USA seit der Amtszeit Harry Trumans am "Internationalen Gerichtshof in Pyongyang für US-Verbrechen" alle Angeklagten schuldig gesprochen.

Das Gericht sprach die Angeklagten schuldig, Verbrechen gegen die Charta der Vereinten Nationen, Erklärungen der Menschenrechte und die "Prinzipien des Militärgerichts von Nürnberg" begangen zu haben.

Zu den begangenen Verbrechen zählte das Gericht auch Taten wie Völkermord und Drogenschmuggel.

"Die US-Regierung muß sich für all seine kriminellen Taten in Korea offiziell entschuldigen und Entschädigungen für die körperlichen, geistigen und materiellen Verluste leisten, die dem koreanischen Volk zugefügt wurden", so das Gerichtsurteil.

Die für die Verbrechen Verantwortlichen sollten "verurteilt werden" und der US-Kongreß sollte "diese Angelegenheit untersuchen und behandeln", forderte das Urteil.

Außerdem müsse Washington seine "feindselige Politik gegenüber der Demokratischen Volksrepublik Korea aufgeben, einen Nichtangriffspakt unterzeichnen und die Friedensverhandlungen in bilateralen Gesprächen führen" und umgehend seine 37.000 Soldaten aus Südkorea abziehen.

Das erst am Mittwoch begonnene "Verfahren" könnte sicherlich ebensogut als Satire bezeichnet werden, wird aber sicherlich nicht zu einer Verbesserung der Beziehung der beiden Länder beitragen.

Am Samstag warnte Nordkorea die Vereinigten Staaten erneut vor dem Beginn eines neuen Krieges, da die USA dann eine "jämmerliche Niederlage" erleiden würden.

Die Armee und das Volk Nordkoreas würden "unverzüglich jeden ‚Präzisionsschlag', ‚chirurgischen Schlag' und ‚präventiven Atomangriff' zurückschlagen", so der Generalstabsleiter der nordkoreanischen Armee, Kim Yong-Chun bei einem Regierungstreffen.

In vorangegangenen Veröffentlichungen der nordkoreanischen Regierung wurden auch eine Seeblockade und ähnliche Sanktionen als "Angriff" bezeichnet, gegen die sich das Land "mit allen Mitteln verteidigen" würde.

Wie die Süddeutsche Zeitung am Samstag berichtete, haben die USA in Zusammenarbeit mit anderen Ländern - auch Deutschland - mit den Vorbereitungen für den Aufbau einer solchen Seeblockade begonnen.




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