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USA demoralisieren eigene Soldaten
15.07.2003









Die Ankündigung, daß die Soldaten der 3rd Infantry Division der US Army "auf unbestimmte Zeit" im Irak bleiben werden, hat die Stimmung der Soldaten ein großes Stück in Richtung des absoluten Nullpunkts gebracht, berichtete Reuters am Dienstag.

Bis vor kurzem war ihnen mehrfach gesagt worden, daß sie in einigen Monaten nach Hause zurückkehren würden.

Die Entscheidung war gefallen, nachdem sich die Situation in der irakischen Stadt Fallujah, wo die Division stationiert ist, weiterhin als sehr gefährlich erwiesen hat, da die Soldaten dort täglich Angriffen ausgesetzt sind.

Diese Division führt momentan auch die Operation "Ivy Serpent" aus, die den Widerstand der Iraker bekämpfen soll. Bisher wurden dabei nach US-Militärangaben 4 Iraker getötet und über 200 verhaftet.

Die US-Regierung ist schon häufiger kritisiert worden, weil die Soldaten, die im Irakkrieg gegen Iraker gekämpft haben, nun für die zivile Sicherheit sorgen sollen. Dies gilt auch als einer der Gründe für die Schüsse auf Demonstranten in der Stadt.

Es ist zu befürchten, daß eine weitergehende Frustration der Soldaten verbunden mit fortgesetzten Angriffen der Iraker zu weiteren ähnlichen Zwischenfällen führt.

Auch die Iraker zeigten sich wütend über die Ankündigung.

"Wir kochen innerlich, wenn wir die Amerikaner vorbeifahren sehen. Es gibt hier keine Sicherheit. Wenn sie hierbleiben werden wir sie mit unseren Waffen bekämpfen", sagte Ahmed Abdel Razak auf einem Marktplatz.




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