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Ritter legt nach
15.07.2003









Der frühere UN-Waffeninspektor Scott Ritter hat am Montag seine Kritik an der Bush-Regierung und dem Irakkrieg fortgesetzt, berichtete Reuters.

Die Zeit habe gezeigt, daß die UN-Waffeninspektoren bei der Entwaffnung des Irak gute Arbeit geleistet haben und daß der US-Präsident Bush den Krieg aufgrund "einer Lüge" begonnen habe, sagte Ritter.

"Wir haben wieder und wieder gehört, daß ‚der Präsident weiß, daß diese Waffen existieren, der Präsident weiß, daß dies eine Bedrohung ist, auf die die Vereinigten Staaten nur allein reagieren können' weil die Vereinten Nationen nicht in der Lage oder nicht Willens waren, die Aufgabe [der Entwaffnung], die sie vom Sicherheitsrat erhalten hatten, zu beenden", sagte er gegenüber Reportern im UN-Hauptquartier in New York.

"Der ganze Fall, den die Bush-Regierung gegen den Irak aufgebaut hat, ist eine Lüge", so Ritter.

Ritters Ansicht nach hatte die US-Regierung niemals vor, die UN-Inspektoren ihre Aufgabe beenden zu lassen.

"Die Politik der Vereinigten Staaten hinsichtlich des Iraks war nicht Entwaffnung. Sie war immer Entfernung der Regierung - Saddam Hussein von der Macht auszuschließen. Das war die erklärte Politik der Vereinigten Staaten seit 1991", sagte er.

Ritter war vor Hans Blix sieben Jahre lang Leiter der UN-Waffeninspektionen im Irak.




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