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Alles nur eine Auslegungssache
02.07.2003









Wie AP am Dienstag berichtete, wurde in Washington die Verhandlung über einen 49-jährigen Computertechniker eröffnet, der in seinem Haus Rizin hergestellt hatte.

Die bei einer Durchsuchung seines Hauses gefundene Menge Gift von 3 Gramm hätte nach Angaben der Staatsanwältin Stephanie Whitaker ausgereicht, um bis zu 7.500 Menschen zu töten.

Der im Juni 2002 verhaftete Techniker sagte, er hätte das Rizin hergestellt, um seine 28-jährige Frau zu töten, damit er eine außereheliche Beziehung fortsetzen konnte.

Für die Herstellung und den Besitz des tödlichen Giftes, von der US-Regierung als biologische Waffe angesehen, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

Aber er hat wirklich Glück.

Sein Name ist eindeutig amerikanisch: Kenneth Olsen. Und er wurde nicht ein einziges Mal mit dem Wort "Terrorismus" in Verbindung gebracht, so daß er nicht befürchten muß, als "feindlicher Kämpfer" eingestuft und seiner Grundrechte beraubt zu werden.




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