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Nachrichten, die man nicht überall findet.




Das Leugnen geht weiter
18.07.2003









Am Freitag berichtete AP, daß Geheimdienstexperten die Dokumente, die die irakischen Bemühungen, Uran in Afrika zu kaufen, belegen sollten "übersehen" hätten, so US-Beamte.

Erst nach der Rede zur Lage der Nation von US-Präsident George Bush, in der eben diese Vorwürfe vorbrachte haben sich die Analysten die Dokumente genauer angesehen, so daß sie erst nach der Rede feststellten, daß es sich um Fälschungen handelte.

Bereits im März 2002 war allerdings der frühere US-Botschafter Joseph Wilson von der CIA in den Niger entsandt worden, um die Dokumente zu überprüfen, wie er auch gegenüber der New York Times sagte.

Dort kam er sehr schnell zu dem Schluß, daß es sich bei den Dokumenten um Fälschungen handelte und weder ein Verkauf noch eine diesbezügliche Kontaktaufnahme stattgefunden hatte.

Dieses Ergebnis teilte er der CIA mit und da seine Mission durch eine Anfrage des US-Vizepräsidenten Dick Cheney ausgelöst wurde, ist er sich sicher, daß dieser auch das Ergebnis erhielt.

Es mag also durchaus formal richtig sein, daß Experten die Dokumente erst sehr spät überprüften, das dürfte aber daran gelegen haben, daß sie schon vorher als Fälschungen identifiziert worden waren.




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