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Warnung vor Erderwärmung
03.07.2003









Staatliche wie auch nichtstaatliche Umweltschutzorganisationen und Wissenschaftler warnen seit Jahren, daß sich die Erde immer weiter erwärmt. Am Mittwoch hat nun aber auch die World Meteorological Organisation (WMO), eine UN-Organisation, ein Papier (MS-Word-Format, Viewer z.B. AbiWord) veröffentlicht, das eine sehr deutliche Warnung ausspricht.

In dem Bericht gibt die WMO einen Überblick über eine Vielzahl von deutlichen statistischen Abnormitäten der letzten Zeit.

In Südfrankreich wurden im Juni Temperaturen von über 40C gemessen, was die Durchschnittstemperatur des Monats auf 5 bis 7C über dem langjährigen Mittel gebracht hat.

In der Schweiz war der Juni der heißeste der letzten 250 Jahre.

In den Vereinigten Staaten gab es im Mai 562 Wirbelstürme, was ein neuer Rekordwert für einen Monat ist. Der bisherige Rekord von 399 Wirbelstürmen stammt aus dem Juni 1992. Im Osten und Südosten der USA lagen die Temperaturen 2 bis 6C unter dem langfristigen Durchschnitt während der Niederschlag 50 bis 350mm über dem Durchschnitt lag.

Die Hitzewelle in Indien mit Temperaturen zwischen 45 und 49C lag 2 bis 5C über den langfristigen Werten.

Extreme Wetterereignisse treten zwar jedes Jahr irgendwo in der Welt auf, die Anzahl solcher Ereignisse hat in den letzten Jahren aber zugenommen.

Neusten wissenschaftlichen Studien zufolge ist die weltweite durchschnittliche Oberflächentemperatur seit 1861 angestiegen. Im 20. Jahrhundert betrug der Anstieg 0,6C, das sind 0,15C mehr als vorangegangene Studien geschätzt hatten.

Analysen von Daten der nördlichen Halbkugel lassen annehmen, daß der Temperaturanstieg im 20. Jahrhundert der größte der letzten 1.000 Jahre ist. Die 1990er waren vermutlich das wärmste Jahrzehnt und 1998 das wärmste Jahr.

Während die Entwicklung in Richtung höherer Temperaturen im letzten Jahrhundert unregelmäßig war, ist die Entwicklungstendenz in der Zeit seit 1976 fast drei mal so groß wie in den vergangenen 100 Jahren im ganzen.

Die WMO vermutet, daß es angesichts einer weiter voranschreitenden Erderwärmung auch künftig zu einer steigenden Zahl von extremen Wetterereignissen kommen wird.




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