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Todesdrohung gegen jüdische Immobilienkäufer im Irak
27.06.2003









Wie Reuters am Freitag berichtete, hat der islamische Geistliche Ayatollah Kazem al-Husseini al-Haieri eine Fatwa, ein für Moslems bindendes Dekret, erlassen, daß jeder Jude, der im Irak Land oder Immobilien kauft, getötet werden muß.

"Jeder Jude, der von jetzt an versucht, ein Stück Land oder ein Haus im Irak zu kaufen, soll getötet werden", so die Fatwa. "Jeglicher Verkauf von Grundstücken oder Häusern an Juden ist verboten."

Al-Haieri, der sich noch im iranischen Exil aufhält, aber plant, in den Irak zurückzukehren, gilt anders als das derzeitige islamische Oberhaupt im Irak, Ayatollah Ali al-Sistani, als Hardliner.

Der Sekretär al-Haieris, Scheich Abu Ali al-Azaie, bestätigte am Telephon die Fatwa.

Mustafa al-Yakoubi, der Geistliche in der irakischen Stadt Najaf, sagte, daß es in der Gegend in letzter Zeit zu mehreren versuchen von jüdischen Ausländern gekommen sei, Irakern ihr Land abzukaufen. Man habe den Besitzern sehr hohe Preise angeboten.

Daraufhin haben die Iraker die Geistlichen um Rat gefragt, was zum Erlaß der Fatwa geführt hat. Es ist allerdings noch unklar, wie viele Anhänger sich tatsächlich an die Fatwa halten werden.




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