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Keine Fortschritte in Israel
17.06.2003









Weder die israelische noch die palästinensische Seite scheint gewillt zu sein, Kompromisse für einen Waffenstillstand zu akzeptieren.

Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon sagte am Montag, die "gezielten Tötungen" würden fortgesetzt, solange es Anschläge von Palästinensern gäbe.

Auch die USA scheinen diese Vorgehensweise mittlerweile anscheinend zumindest billigend hinzunehmen, zumindest richtet sich die amerikanische Kritik fast ausnahmslos an die Palästinenser. Außerdem wird es anscheinend in Betracht gezogen, Israel militärisch aktiv beim Kampf gegen Hamas zu unterstützen.

Abdel-Aziz al-Rantissi, der Hamas-Führer, der einem dieser Anschläge letzte Woche nur knapp entkam als sein Auto von einem Hubschrauber aus mit Raketen beschossen wurde, steht auf dem gleichen Standpunkt: solange Israel die Anschläge fortsetze, werde auch Hamas die Waffen nicht niederlegen, sagte er am Dienstag. Die Anschläge würden beendet wenn "sie alle Gefangenen freilassen, die militärischen Einfälle beenden und die Belagerung, die Häuserzerstörungen und die Massaker an Kindern, Frauen und Alten beenden."

Eine friedliche Lösung des Problems scheint immer unwahrscheinlicher zu werden. Beide Seiten bestehen darauf, daß die jeweils andere den ersten Schritt macht, eine Strategie, die auch in Kindergärten nur selten erfolgreich ist. Nur daß es hier um Menschenleben geht.








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