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Steuer auf Blähungen
21.06.2003









Neuseeland hat die Einführung einer Steuer für Bauern beschlossen, die Tierearten mit starken Blähungen züchten, wie unter anderem der New Zealand Herald berichtete.

Die Steuer mit einem geschätzten Aufkommen von 4,2 Millionen Euro soll im Rahmen des Kyoto-Protokolls gegen die globale Erwärmung dazu beitragen, die Emissionen Neuseelands zu senken und soll ein neu zu schaffendes Institut finanzieren, daß erforschen soll, wie die Emissionen Neuseelands gesenkt werden können.

Schafe werden mit 9 NZ-Cent (5 Euro-Cent) und Kühe mit bis zu 72 NZ-Cent (36 Euro-Cent) besteuert, was für einen durchschnittlichen Familienbetrieb zu einer Belastung von ungefähr 150 Euro führen wird.

Auch Züchter von Elchen und Ziegen sollen besteuert werden, nur die Zucht von Schweinen und Geflügel soll steuerfrei bleiben, da diese Tiere nur 1 Prozent der landwirtschaftlichen Emissionen erzeugen, die insgesamt die Hälfte des neuseeländischen Ausstoßes an Treibhausgasen ausmachen.

Neuseeländische Bauern bezeichnen die Steuer als völlig überzogen, außerdem würden sie im Rahmen ihrer Vereinigung seit einem Jahr bereits selbst entsprechende Forschungen finanzieren. Die Regierung ist aber der Ansicht, daß diese Forschung zu spät komme und nicht schnell genug vorankomme. Es besteht zwar noch eine Frist bis zum 31. Juli, in der die Bauern ihren Standpunkt darlegen können, nach Angabe der Regierung geht es aber nur noch um die Zahlungsmodalitäten und nicht um die Steuer selbst.








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