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Risse in Chinas Staudamm
14.06.2003









Der britische Guardian berichtet, daß in dem diese Woche zum ersten Mal gefüllten Drei-Schluchten-Staudamm immer neue Risse auftauchen.
Experten zufolge sind Risse in neu fertiggestellten Staudämmen nicht ungewöhnlich, sie befürchten allerdings, daß nicht sorgfältig genug gearbeitet wurde, um die Zeitvorgaben aus Beijing einhalten zu können.

Bei einigen der meterlangen Risse handelt es sich um Schäden, die sich nach vorangegangenen Reparaturversuchen wieder geöffnet haben.

Der Stausee hat derzeit ein Länge von 350 Kilometer und eine maximale Tiefe von 135 Metern. Wenn im Jahr 2009 auch die zweite Stufe der Befüllung erreicht ist, soll die tiefste Stelle 175 Meter messen. 700.000 Menschen wurden bereits aus den jetzt überfluteten Gebieten umgesiedelt, bis 2009 werden es noch einmal mindestens 600.000 sein.

Der erste Härtetest kommt im Sommer auf den Damm zu, wenn die erwarteten schweren Hochwasser große Wassermengen in den Stausee führen.

Der Bau des Staudamms, der das dahinterliegende Land vor Überflutungen durch den gestauten Yangtze schützen und große Mengen Strom erzeugen soll, hat zu viel Kritik geführt. Nicht nur, daß insgesamt 1,5 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen, die Schluchten sind auch reich an archäologischen Stätten, die nun überflutet sind.








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