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Gruppe will Sydney von "schlechter Kunst" säubern
17.06.2003









Der britische Independent berichtete am Dienstag über eine Gruppe, die die australische Stadt Sydney von "schlechter Kunst" befreien will.

Im Mittelpunkt des Interesses der Gruppe steht dabei eine Skulptur des Künstlers Ken Unsworth, "Steine gegen den Himmel". Sie besteht aus sieben Stahlsäulen, auf denen große künstliche Steine ruhen und steht vor einem Wohnblock im Stadtteil King's Cross.. Anwohner bezeichnen die Skulptur auch als "Kacke an Stöcken".

Die vor zwei Jahren gegründete Gruppe, die sich "Revolutionsrat für die Entfernung schlechter Kunst an öffentlichen Orten" (Revolutionary Council for the Removal of Bad Art in Public Places) nennt und deren Mitglieder vermutlich Lehrer und Schüler zweier nahegelegener Colleges sind, räumt noch eine Frist von drei Monaten ein, in der die Skulptur abgebaut werden soll. Andernfalls würde dies mit Gewalt geschehen.

"Wir haben Schneidbrenner, Winkelschleifer und Bolzenschneider und wir werden sie benutzen, wenn nötig" sagte ein Sprecher der sich Dave Jarvoo nannte.

Nach Jarvoos Aussage gegenüber der australischen Zeitung The Australian http://www.theaustralian.news.com.au/ hat die Gruppe im Vorwege Beschwerdebriefe an die örtliche Verwaltung geschrieben und eine Petition gegen die Skulptur eingereicht, hatte damit aber keinen Erfolg. "Wir sind dazu gezwungen, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen" sagte er.

Er kündigte an, daß auch andere Arbeiten zerstört werden, wenn diese nicht entfernt werden. "Die Aufgabe des Rates ist die Ausrottung der Krankheit und des Unbehagens, die schlechte Kunst in der Psyche verursachen."








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