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Kippt die Stimmung in den USA?
24.06.2003









Die Washington Post hat in Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender ABC die Ergebnisse einer neuen Umfrage veröffentlicht, die eine abnehmende Zustimmung der amerikanischen Bevölkerung zum Irakkrieg zeigt.

67 Prozent der Befragten sagten, sie wären mit der Art, wie US-Präsident Bush die Probleme im Irak angeht, zufrieden. Ende April waren es noch 75 Prozent.

Nur noch die Hälfte der Befragten hielten die Zahl der amerikanischen Toten und Verwundeten im Irakkrieg für "akzeptabel", ein klarer Rückgang gegenüber einer Zweidrittelmehrheit Anfang April.

Bei der Umfrage zeigten sich aber auch wieder knapp 40 Prozent der Befragten davon überzeugt, daß der Irak im Krieg chemische oder biologische Waffen gegen Amerikaner eingesetzt hat.

Über 60 Prozent hielten den Irakkrieg für gerechtfertigt, auch wenn keine Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden werden sollten.

Auch für ein militärisches Vorgehen gegen den Iran gibt es offensichtlich eine Mehrheit. 56 Prozent der Befragten sprachen sich für den Einsatz des Militärs aus um den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu erhalten.

Die landesweite Umfrage wurde in der Zeit zwischen dem 18. und dem 22. Juni mit 1024 zufällig ausgewählten Erwachsenen durchgeführt.

Auch wenn die Mehrzahl der Amerikaner weiterhin hinter der Politik von George Bush steht, ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Stimmung wie schon im Vietnamkrieg umschlägt, jetzt größer als noch im April.




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