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Iraker behalten ihre Waffen
01.06.2003







Die amerikanische Aufforderung an die Iraker, ihre Waffen abzugeben, ist bisher komplett ignoriert worden, berichtet AFP.

Derzeit läuft eine zweiwöchige Frist, innerhalb derer die Iraker den neuen Waffenregelungen zufolge alle schweren Waffen abgeben müssen. Es ist ihnen nur der Besitz von Pistolen, Schrotflinten und Gewehren bis zu einem Kaliber von 7,62 Millimeter, was die beliebte AK-47 einschließt, gestattet, allerdings dürfen die Waffen nicht auf der Straße getragen werden.

Obwohl es seit drei Tagen Ankündigungen dieser Regelung im von den Amerikanern betriebenen Rundfunk gibt und außerdem Flugblätter und Plakate verteilt worden sind, ist am Sonntag an den Sammelstellen nicht eine einzige Waffe abgegeben worden.

Die Amerikaner sind der Ansicht, daß sich dies mit Fortschreiten der Zwei-Wochen-Frist noch ändern wird und wollen außerdem weitere Flugblätter und Plakate einsetzen.

Befragte Iraker sind allerdings der Ansicht, daß die Waffen ihnen einen Teil ihre Würde gäben und sind nicht bereit, diese abzugeben.

Der Waffenhändler Abbas Fadhel sagte: "Nicht einmal Saddam wagte, uns unsere Waffen wegzunehmen."

An seinem Verkaufsstand hat Fadhel nur Pistolen und Munition, da er eine Kontrolle der Amerikaner oder einen Überfall fürchtet. Er sagte aber, daß er in seiner Wohnung weitere Waffen habe. Für 75 US-Dollar verkauft er einen Mörser und für 100 US-Dollar eine Panzerfaust.







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