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Afghanistan treibt im Chaos






Sechzehn Monate nach dem Fall der Taliban versucht Afghanistan immer noch ide Grundlagen für eine funktionierende Regierung zu schaffen. Praktisch jedes bedeutende System ist zerstört. Das Militär ist gespalten, die Polizei ungelernt, das Justizsystem von religiösen Anführern, die sich den Taliban näher fühlen als der jetzigen Regierung, dmoniniert und der Einzug der Steuern ineffektiv. Selbst die Verkehrsregeln sind durcheinander. Es herrscht Rechtsverkehr, die meisten Fahrzeuge, die in den letzten 10 Jahren ins Lang gebracht worden waren sind für Linksverkehr gebaut, was jetzt zu häufigen Unfällen führt. Die Versuche des "nation-building" der Amerikaner werden häufig durch die Amerikaner selbst in ihrem "Krieg gegen den Terror" behindert. Beispielsweise werden zwar Millionen ausgegeben, um eine afghanische Armee auszubilden, auf der anderen Seite werden aber immer noch örtliche Milizen und Warlords gefördert, weil das US-Militär glaubt, sie im Kampf gegen moslemische Extremisten zu brauchen. Diese lokale Anführer sind häufig mit der Zentralregierung zerstritten und ignorieren ihre Befehle. US-Truppen nehmen auch weiterhin Afghanen ohne Anklage gefangen, wenn sie sie verdächtigen, Verbindungen zu Terroristen zu haben. Dies führt häufig dazu, daß hunderte wütender Afghanen nach Kabul kommen um über die Freilassung ihrer Angehörigen oder Stammesmitglieder zu verhandeln. Ein bemerkenswerter Fall ist hier Naeem Koochi, ein Stammesführer mit einer großen und treuen Anhängerschaft. Karzai hat monatelang gesagt, Koochi würde freigelassen werden, statt dessen wurde er vor kurzem nach Guantanamo Bay gebracht. Sogar Kabul selbst ist noch so unsicher, daß Hamid Karzai nur selten das Gelände des Präsidentenpalastes verläßt, da er Angst vor Anschlägen hat. Wenn er es doch tut, wird er von einer großen Anzahl amerikanischer Bodyguards begleitet.






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