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3 Sattelschlepper voller Geld






Die Geschichte geistert jetzt seit Dienstag durch alle Medien. Hussein hat mit seinen Söhnen gerade noch rechtzeitig 1 Milliarde US-Dollar "abgehoben", bevor er verschwinden mußte.

Zum Transport des Geldes seien 3 Lastwagen gebraucht worden.

Abgesehen davon, daß es sicherlich Sinn macht, sich für die bevorstehende Flucht in den Untergrund mit Bargeld zu versorgen, springt die Unlogik der Geschichte eigentlich doch sofort ins Auge.

Allein der Teil, daß 3 Sattelschlepper benötigt worden seien, um das Geld zu transportieren rückt die Geschichte eher in den Bereich der Märchen aus Tausendundeiner Nacht.

Der größte US-Dollar-Schein, der von der US-Notenbank, anbei bemerkt ein Privatunternehmen, heausgegeben wird, ist eine 100-Dollar-Note. Alle US-Banknoten haben die gleichen Maße. Ein Dollar wiegt nach Angabe der US-Behörde http://www.treas.gov/education/faq/currency/production.html ungefähr ein Gramm und hat die Maße 6,63cmx15,6cmx0,01cm.
Geht man also davon aus, daß die Geldreserven der irakischen Nationalbank nicht in Ein-Dollar-Schein vorliegen - und es im Zweifelsfall wohl auch Sinn macht, nur die großen Scheine mitzunehmen - kommt man bei 1 Milliarde US-Dollar also auf folgende Zahlen:

10 Millionen einzelne Scheine
Gesamtgewicht 10 Tonnen
Raummaß 10 Kubikmeter

Selbst, wenn man nun annimmt, daß nicht die ganze Summe in 100-Dollar-Scheinen vorlag hätten also zwei Fahrer mit Führerscheinklasse 3 und zwei 7,5-Tonnen-Lastwagen problemlos ausgereicht.

Stellt sich nur die Frage, warum keine Nachrichtenredaktion in der Lage ist, diese Rechnung anzustellen.






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