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Weitere tote Soldaten im Irak






(Freace & AP) Der Irak scheint sich für die USA immer mehr zu einem Afghanistan zu entwickeln.

Am Donnerstag wurden zwei amerikanische Soldaten bei zwei unterschiedlichen Vorfällen in Baghdad getötet und ein weiterer verletzt.

Ein Soldat des 2nd Armored Cavalry Regiment, der sich auf einer Brücke befand, wurde durch einen Angreifer, der sich ihm bis auf wenige Meter näherte, mit einer Pistole erschossen.

Ein anderer Soldat, der zur U.S. Army 3rd Infantry Division gehörte, wurde von einem Scharfschützen im Osten Baghdads erschossen.

Ebenfalls am Donnerstag fuhr ein amerikanischer Humvee auf eine Landmine, wobei ein Soldat verletzt wurde. Das Areal war vorher als gesichert angesehen worden.

In einem weiteren Vorfall gaben irakische Kinder einem Militärkonvoi Zeichen, eine Plastiktüte auf der Straße zu umfahren, was auch geschah, ein irakischer Lastwagen schaffte es allerdings nicht auszuweichen und löste eine Explosion aus.


Die - offiziell vier gemeldeten - Vorälle zeigen, daß der Irak alles andere als ein befriedetes Gebiet ist. Es scheint, als würde sich ein Widerstand formieren, der mit einer Nadelsticktaktik ganz ähnlich den Mujaheddin in Afghanistan im Widerstand gegen die Sowjetunion den Besatzern immer wieder Verluste zufügen könnte.

Dies würde die Gewaltspirale auch auf amerikanischer Seite sicherlich weiterdrehen, wie sich auch schon an einzelnen Vorfällen, beispielsweise in Fallujah, absehen läßt.






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