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Fahrenheit 9-11
19.05.2003







Der folgende Text ist die Übersetzung eines anonymen Postings, der Wahrheitsgehalt sollte also mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden, in weiten Teilen läßt sich der Text aber verifizieren.


"Hi Harry,

ich liebe Bowling for Columbine und konnte der Einladung, dabeizusein, wenn Michael Moore per Satellit in Cannes interviewt wird, wobei er seinen neuen Dokumentarfilm, Fahrenheit 911, ankündigt, nicht widerstehen.

Wild Bunch - die ich für ihre mutige Auswahl (beispielweise Vincent Gallos "The Brown Bunny" und Lou Yes "Purple Butterfly" und "Tiny Tiptoes") liebe - hatten eine kleine Auswahl internationaler Käufer eingeladen, mit Moore über das Projekt zu sprechen. Er konnte nicht nach Cannes kommen, weil er in der Schule seiner Tochter eine Verpflichtung hatte, aber wir waren am Freitag Nachmittag um 16:00 eingeladen, um den Knüller zu hören.

Vor der Veranstaltung hatte man mir im Vertrauen gesagt, daß Mel Gibson's Icon Productions das Projekt fallengelassen hatte, nachdem das Weiße Haus bei Mel angerufen hat. Icon hatte das Projekt angekündigt und da es offensichtlich Mels Politik zuwiderläuft waren die Rechte wieder zu haben. Auftritt Wild Bunch. Miramax sollen die US-Rechte haben, aber selbst das ist noch nicht offiziell bestätigt.

Ich wartete im Majestic Hotel zusammen mit 25 anderen Distributoren darauf, daß Michael Moores Taxi ihn endlich brachte (einmal sagte ein Gastgeber ohne Mikrophon, daß ein Vertreter von Miramax in der Lobby auf ihn wartete, was ein Indiz dafür war, daß sie irgendwie in das Projekt eingebunden sind) und eine Stille legte sich über den Raum. Ein A4-Blatt wurde im Raum verteilt, daß einen Überblick gab und die Verkaufszahlen für Columbine und Stupid White Men nannte. Dann erschien er auf dem Bildschirm und begann über die nächste Doku zu reden.

Sie handelt von der Bush-Familie, ihrer ausgeprägten Verbindung zur bin Laden-Familie und dem Umfeld innerhalb der USA nach dem 11. September. Er hat Aufnahmen von der Bush-Familie, wie sie mit der bin Laden-Familie ißt. Sie arbeitet die Geschäftsverbindungen der beiden Familien heraus, die seit vielen Jahren existieren. Sie untersucht das saudische Charterflugzeug, das die USA direkt nach dem 11. September bereiste und wie sauer das FBI war, weil sie die bin Laden-Passagiere nicht befragen konnten als sie nach Paris gebracht wurden. Sie beleuchtet die Art, wie die Regierung die Ereignisse des 11. Septembers nutzte, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen.

Moore sagte, er würde seit Columbine und seinem Auftritt bei der Oscar-Verleihung täglich 6.000 Fanbriefe bekommen und daß er Aufnahmen bekommen hat, über die er momentan nicht sprechen kann, die dies aber möglicherweise zur aufrührerischten Dokumentation aller Zeiten machen. Mit seinen Worten: "Wenn ich das nicht mache, könnte ich meinen Kopf auch genausogut in den Sand stecken wie alle anderen."

Während der Fragestunde wurde seine Möglichkeit, den Film fertigzustellen, angezweifelt, worauf er antwortete "Jeder Versuch, ihn zu stoppen wird nur noch mehr Interesse wecken." Er sagte, er würde auch die Gründe untersuchen, warum Blair Bush so bedingungslos gefolgt ist und daß er einen Film machen wird, der noch witziger und noch schockierender als Columbine ist.

Damit begann der Kaufwahn der Distributoren. "Fahrenheit 9-11: Die Temperatur bei der die Wahrheit brennt" wird für Cannes nächstes Jahr fertig sein und im September in Nordamerika (vor den Wahlen, wie man mir sagte) erscheinen. Vor dem Gespräch wurden alle kontrolliert und man sagte uns, nichts an die Medien zu geben. Da ich Dich nicht als Medien ansehe habe ich damit kein Problem."


Die Aussage, daß F911 ursprünglich von Icon produziert werden sollte, ist auf jeden Fall zutreffend. Die Umstände, die dazu führten daß Icon sich zurückzog sind ungeklärt. Eine weitere Version besagt, daß Gibson zur Zeit des Vertragsschlusses in Italien war und den Vertrag bei seiner Rückkehr gelöst hat.

Wild Bunch unterhält ein Büro in Cannes, der Teil scheint also plausibel zu sein.

Die Beteiligung von Miramax an F911 ist mittlerweile bekannt. Disney (Miramax ist eine Tochterfirma) wird für die Entscheidung mittlerweile öffentlich kritisiert. Steve Wood, der Betreiber von gopusa.com merkte an, daß einige Konservative darüber sprechen, Disney zu boykottieren.

Tom Perrault sagte auf crosswalk.com: "Ich will keinen christlichen Aktivismus oder sogar moralische Vollkommenheit, aber könnten Mickeys Leute wenigstens davon absehen, anti-familiäre und/oder anti-konservative Ziele zu fördern? Zwei Beispiele unpassender Entscheidungen Disney aus der letzten Zeit: Michael Moore und Ellen DeGeneres."

Perraults "Argument" gegen DeGeneres (obwohl er sich nicht einmal traut, dies beim Namen zu nennen) ist, daß sie eine bekennende Lesbe ist.






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