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Qassem Salam: Hussein plant Widerstand






Reuters berichtet am Dienstag, daß ein enger Vetrauter Saddam Husseins sagte, daß Hussein sich im Irak aufhalte und Widerstand gegen die US-Besatzer organisiere.

Qassem Salam, Generalsekretär der jemenitischen Arab Socialist Baath Partei, sagte, er hätte Mitte April eine Nachricht von der Führung der irakischen Baath-Partei erhalten, die ihm versicherte, Hussein wäre wohlauf.

"(Die mündliche Nachricht) versicherte daß... die ganze Führungsspitze wohlauf und an sicheren Orten sei. Die nationale Führung, einschließlich Saddam Husseins, war an sicheren Orten, und die, die den Irak verlassen hatten waren ebenfalls in Sicherheit" sagte Salam gegenüber der Londoner al-Quds al-Arabi in einem Interview, ohne weitere Details zu geben.

"Der Kern der Nachricht war, daß der Widerstand gegen die Amerikaner hart sein wird und daß er entschlossen und historisch sein wird", fuhr er fort.

Der Aufenthaltsort von Hussein und seinen zwei Söhnen ist unbekannt, aber zahlreiche hochrangige Iraker befinden sich nach US-Angaben in Gewahrsam. Al-Quds hatte im April einen Brief veröffentlicht, in dem Hussein sein Volk zum Widerstand gegen die amerikanischen und britischen Besatzer aufrief.

Salam, der ein Klassenkamerad Husseins in Ägypten war und ihn regelmäßig getroffen hat, sagte, er hätte Hussein das letzt Mal auf einem Führungstreffen der Baath-Partei am 8. März gesehen.

Salam, der den ganzen Krieg über im Irak war, verließ das Land am 12. April, drei Tage nach dem Fall Baghdads.

Er sagte, Saddam hätte selbst einen Kampf gegen US-Streitkräfte, die den Flughafen Baghdads besetzt hatten, geführt, wäre aber später von Kommandeuren seiner Republikanischen Garde hintergangen worden, die den Krieg bereits verloren gegeben hatten.

"Die Amerikaner wurden von den irakischen Panzern und den Fedayeen überrascht, die sie komplett umzingelt hatten und nicht ein einziger Amerikaner konnte entkommen", sagte Salam und fügte hinzu, daß dies der Zeitpunkt war, als das US-Militär beschloß, in Baghdad einzudringen.

Gefragt, warum Baghdad so einfach gefallen ist, erklärte Salam: "Die Führungsspitze der Republikanischen Garde begann, frustriert zu werden und vermittelte den Kommandeuren den Eindruck, daß Saddams Zeit vorbei wäre, der Krieg vorüber wäre und daß die Amerikaner gewonnen hätten und sie verschwinden sollten, bis der Widerstand organisiert werden könnte."

"Ich bin sicher, daß der Widerstand noch nicht begonnen hat und daß die Schlacht, die Saddam geplant, noch bevorsteht... Die Vorbereitungen für diese Schlacht sind im Gange und die Millionen von Militärpersonal, die sich zurückgezogen hatten, sind immer noch dort."






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