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Shiiten-Führer: Amerikaner müssen gehen






Der am Samstag aus seinem 23-jährigen Exil in den Irak zurückgekehrte shiitische Ayatollah Muhammad Baqr al-Hakim forderte die US-Streitkräfte in einer Rede am Sonntag auf, das Land zu verlassen.

4.000 Menschen waren bei seiner Rede in Nasiriyah anwesend. "Wir fürchten diese Streitkräfte nicht. Diese Nation will ihre Unabhängigkeit bewahren und die Koalitionsstreitkräfte müssen das Land verlassen", so al-Hakim in seiner Rede.

Bei einer weiteren Rede später am Tag in Samawa jubelten ihm 60.000 Menschen zu. Er betonte mehrfach in den Reden, daß die Iraker ihr Land selbst "sichern" und "wiederaufbauen" könnten. Er bezog sich damit auf die vergeblichen Versuche der Koalitionsstreitkräfte, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen und das Plündern zu beenden sowie auf Jay Garners Organisation for Reconstruction and Humanitarian Assistance.

Die Leitmotive der Ansprachen waren der Islam, Demokratie, Sharia [islamisches Gesetz], Einheit, Freiheit und Toleranz gegenüber anderen Religionen.

Al-Hakim floh 1980 vor dem Regime Saddam Husseins. 50 Mitglieder seiner Familie wurden getötet oder sind "verschwunden". Er ist neben Grand Ayatollah Sayyed Ali al-Sistani und Hojatoleslam Moqtada Sadr der dritte shiitische Führer im Irak.

Die Amerikaner haben von Beginn an gesagt, daß sie nicht zulassen würden, daß der Irak eine islamische Nation würde.






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