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Gewalt gegen Besatzer wächst
27.05.2003







In den letzten Tagen sind mehrere US-Soldaten durch Angriffe ums Leben gekommen und eine größere Zahl verletzt worden.

Bei dem letzten Vorfall sind laut AP zwei US-Soldaten getötet und neun verletzt worden. Der Kampf, bei dem die Angreifer Handfeuerwaffen und eine Handgranate einsetzten, brach an einem Verkehrskontrollpunkt in Fallujah aus, als die Soldaten zwei irakische Fahrzeuge kontrollieren wollten.

Major Randy Martin vom U.S. Army's V Corps widersprach Berichten, daß der Angriff aus einer Moschee heraus geführt worden sei.

Zwei der Angreifer wurden ebenfalls getötet und sechs weitere verhaftet. Während des Feuergefechts wurde ein Armeehubschrauber, der Verletzte abtransportieren sollte, von einem Bradley Kampfpanzer gerammt und beschädigt worden.

Al-Jazeera berichtete dagegen, daß der Hubschrauber abgeschossen worden ist. Gezeigte Fernsehbilder stützen diese Version eher, als einen Unfall mit einem Fahrzeug.

Nur ein paar Stunden später wurden zwei amerikanische Militärpolizisten verletzt, als die Polizeistation im Nordwesten Baghdads, in der sie sich aufhielten, mindestens zwei Mal mit Panzerfäusten angegriffen worden ist.

Am Montag starb ein US-Soldat und ein weiterer wurde verwundet, als ihr Nachschubkonvoi nahe der syrischen Grenze angegriffen wurde.

Ebenfalls am Montag warf ein Angreifer einen Beutel mit Sprengstoff vor einen US-Konvoi, der auf dem Weg zum Flughafen von Baghdad war. Die Explosion zerstörte ein Fahrzeug und verletzte vier Soldaten, einen davon so schwer, daß er später starb. Der Angreifer sei zwar angeschossen worden, es sei ihm aber gelungen zu fliehen.

Zwei weitere Soldaten starben bei Unfällen, einer bei dem Zusammenstoß seines Fahrzeugs mit einem entgegenkommenden Lastwagen und ein anderer ertrank in einem Aquädukt.

Auch in Afghanistan kommt es immer wieder zu Feuergefechten, wie allein schon die nervöse Reaktion von US-Soldaten vergangenen Mittwoch in Kabul zeigt. Vier Mitarbeiter des afghanischen Geheimdienstes sind dort von US-Soldaten "versehentlich" erschossen und vier weitere verletzt worden.






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