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Noch viel mehr für Halliburton






Eine Tochtergesellschaft von Halliburton, US-Vizepräsident Dick Cheneys früherer Firma, wurde eine viel größere und lukrativere Rolle im Irak zuteil als bisher bekannt, berichtete der Independent am Donnerstag.

Der Kongressabgeordnete Henry Waxman sagte gestern, daß Korrespondenz mit dem US Army Corps of Engineers einen Multimillionendollarvertrag offenbarte, der der Firma nicht nur die Aufgabe übergab, brennende Ölquellen zu löschen, sondern auch den "Betrieb von Einrichtungen und den Vertrieb der Produkte".

Der Vertrag ist ohne eine Ausschreibung mit Teilnahme anderer Firmen an Kellog Brown and Root vergeben worden.

Bei der ursprünglichen Bekanntgabe des Vertrags, bei der nur von den Löschaufträgen die Rede war, war die Frage aufgekommen, inwieweit die guten Beziehungen Halliburtons zum Weißen Haus die Auftragsvergabe beeinflußt haben. Dies wurde vom der Regierung vehement bestritten. Das irakische Öl würde geschützt und gehöre dem irakischen Volk.

Lieutenant-General Robert Flowers vom US Army Corps of Engineers schrieb in einem Brief an Mr. Waxman Anfang dieser Woche, das Unternehmen würde "brennende Ölquellen löschen, Einrichtungen begutachten, Öllecks beseitigen, bechädigte Infrastruktur reparieren oder erneuern und Einrichtungen betreiben und Produkte vertreiben".

Gestern sagte Halliburton, daß die ursprüngliche Pressemitteilung betreffs des Vertrags die weitergehende Rolle KBRs offenbarte. Dies scheint Ansichtssache zu sein: in der Meldung wurde gesagt, daß KBR nach dem Löschen der Feuer "für die Fortsetzung der Produktion der irakischen Ölinfrastruktur sorgen werde".






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