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US-Atomwaffenforscher verlieren Schlüssel






Das Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) veröffentlichte am Dienstag auf seiner Website eine Meldung, daß bei einer Routinekontrolle am 17. April festgestellt worden war, daß ein Satz Schlüssel fehlte.

Nach Aussage von Mitarbeitern des LLNL habe zu keiner Zeit die Möglichkeit bestanden, daß jemand nur mit Hilfe der Schlüssel Zugang zu empfindlichen Bereichen bekommen könnte. Es würde unterschiedliche Arten von Schlössern, Alarme, Schlüsselkarten und andere Sicherheitsmaßnahmen geben, außerdem seien auch Wachen vorhanden.

"Die Schlüssel allein würden keinen unbemerkten Zugang zu den Gebäuden ermöglichen, die der nationalen Sicherheit unterliegende Güter oder der Geheimhaltung unterliegende Dokumente enthalten", so das Labor in der Mitteilung.

Nachdem das Fehlen der Schlüssel entdeckt worden war wurden die Schlösser ausgetauscht und die Anzahl der Wachen erhöht.

Das LLNL gab keine Informationen, welche Bereiche durch die Schlüssel erreichbar waren oder wie lange sie schon gefehlt haben könnten.

Gegründet 1952 hat sich das Lawrence Livermore National Laboratory zu einem Zentrum der amerikanischen Rüstungsforschung, insbesondere im Hinblick auf Nuklearwaffen, entwickelt. Es werden circa 8.000 Menschen beschäftigt und es hatte im Jahr 2001 ein Budget von 1,37 Milliarden US-Dollar.






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