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Big Brother sieht nicht nur zu






In Oakland, USA sind zwei 16-jährige Schüler vom US-Secret Service verhört worden.

In einer Diskussion in der Klasse hatten sie Bermerkungen über den US-Präsidenten Bush gemacht, die die Lehrerin Sandy Whitney veranlaßten, den Vorgang beim Secret Service, der jetzt als Teil des U.S. Department of Homeland Security arbeitet, zu melden.

Daraufhin kamen zwei Agenten in die Schule und befragten die beiden Schüler getrennt voneinander und ohne Anwesenheit der Eltern oder eines Anwalts.

Über die Bemerkungen der Schüler herrscht Uneinigkeit. Die Lehrerin sagt, die beiden Schüler hätten Bemerkungen gemacht, daß man einen Scharfschützen bräuchte, "um sich um Bush zu kümmern."

Billy, einer der beiden Schüler, sagt, seine einzige Anmerkung wäre "Bush ist durchgeknallt" gewesen, während John seine Aussage nicht wiederholen wollte.

"Ich wollte nur einen Witz machen", so Billy.

Nach dem Verhör durch die Secret Service-Agenten war John "traumatisiert". "Ich saß einfach in der Klasse und sah auf die Tür, um zu sehen, ob sie kommen, mich zu holen oder was auch immer."

Ein Beamter des Secret Service in San Francisco sagte "Die Leute haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung, das werden wir nicht verletzen. Aber es gibt da eine Grenze."

Eine Grenze, die von zwei 16-Jährigen offenbar überschritten worden war.

Die Jungen sagten, in dem Verhör seien sie Dinge gefragt worden wie "Bist Du ein Terrorist?", "Wie denkst Du über den Präsidenten?" und "Was würdest Du zu ihm sagen, wenn er jetzt hier wäre?"

John sagte, die Fragen wären einschüchternd gewesen und sagte, die Agenten hätten ihm gesagt, er hätte nach dem, was er über Präsident Bush gesagt hat, keine Rechte mehr.

Andere Lehrer der Schule distanzierten sich von Whitneys Verhalten.






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