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Firma ist "Deckmantel der CIA"






Die Times berichtete am Mittwoch, daß Vinnell Corporation, das Unternehmen, das in Riyadh Opfer eines der Bombenangriffe wurde, ein getarntes CIA-Unternehmen ist.

Wie man es von einer Firma erwarten würde, der nachgesagt wird, ein CIA-Deckmantel zu sein, Söldner anzuwerben und den Versuch unternommen zu haben, den Premierminister eines Landes zu stürzen, verhält sich Vinnell Corp. in Riyadh möglichst unauffällig.

Und doch war der Bombenanschlag der zweite, der sich gegen Vinnell richtete. 1995 wurden sieben Menschen bei einem Anschlag getötet. Dan Briody, Autor des Buches The Iron Triangle, einer Studie über die ehemaligen Besitzer Vinnells, der Carlyle Group, sagt, daß es "keine Öffentlichkeitsarbeit, keine Pressemitteilungen, keine Zeitungsausschnitte" von Vinnell gäbe.

Er fügt hinzu: "Niemand weiß, wer die ursprünglichen Besitzer waren."

Vinnells Geschäfte mit Saudi-Arabien begannen vor fast 30 Jahren, als sie den Auftrag erhielten, saudische Soldaten für den Schutz von Ölfeldern auszubilden. 1991 wurden Angestellte von Vinnell gesehen, wie sie im Golfkrieg an der Seite von saudischen Soldaten kämpften.

Das Unternehmen hat dem Land geholfen, seine Nationalgarde von 26.000 auf rund 70.000 Soldaten aufzustocken.

In den frühen 80ern berichtete das Time Magazine, daß zwei Mitarbeiter der Firma in einen fehlgeschlagenen Versuch, den linken Premierminister Grenadas, Maurice Bishop, verwickelt waren. Kurz danach wurde ein früherer Angestellter in den Iran-Contra-Skandal hineingezogen.






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