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Russischer Abgeordneter erschossen






Der russische Abgeordnete Sergei Yushenkov wurde am Donnerstag offenbar von einem Auftragskiller auf offener Straße erschossen.

Yushenkovs Partei Liberal Russia hatte sich nur Stunden vor dem Attentat für die Wahlen zur Duma im Dezember registriert. Die Partei hat enge Verbindungen zu Boris Berezovsky, Vladimir Putins politischer Nemesis. Berezovsky, in London lebende Industriemagnat, hatte letztes Jahr den Film "Attack on Russia" produziert, der beweisen sollte, daß Teile des Inlandsgeheimdienstes (FSB) an den Bombenanschlägen im Jahre 1999, die von Putin den Tschetschenen angelastet wurden, beteiligt waren.

Eine Mitarbeiterin Yushenkovs in der Untersuchungskommission, Alyona Morozova, erzählt von der Vorführung des Films vor dem US-Kongreß im letzten Jahr zusammen mit Yushenkov: "Nach der Vorführung sagte man uns, wir hätten den FSB verärgert und früher oder später werden sie uns daran erinnern. Jetzt ist er tot." Morozova will in den USA, wo sie sich derzeit aufhält, um politisches Asyl bitten, da sie um ihr Leben fürchte.

Yushenkov war Leiter einer parlamentarischen Untersuchungskommission, die die Verbindung des FSB mit den Anschlägen untersuchen soll.







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