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Die neuen alten Wege des Mossad






Der israelische Geheimdienst Mossad wird sich in Zukunft unter seinem neuen Leiter, Generalmajor der Reserve Meir Dagan, verstärkt mit dem "internationalem Terrorismus" beschäftigen und dabei auch wieder verstärkt auf "Kommandounternehmen im Ausland" zurückgreifen.

Seitdem Dagan seinen neuen Posten Ende Oktober letzten Jahres übernommen hat, hat der Kampf gegen den "islamischen Terrorismus" für den Mossad oberste Priorität, was zu einer Vernachlässigung der Informationsbeschaffung und -analyse führt.

Unter seinem Vorgänger Ephraim Halevy wurde laut einem Bericht der israelischen Yediot Ahronot wesentlich mehr Wert auf die Beschaffung von Information, deren Analyse und Erforschung gelegt.

Dagan dagegen habe "den Terror an die Spitze der Agenda des Mossad gesetzt, neben Aktivitäten, arabische Länder von der Erlangung nichtkonventioneller Waffen abzuhalten" und vernachlässige den diplomatisch-strategischen Teil.

Dagan hat auch die "Caesaria"-Einheit verstärkt, die Einheit, die zahlreicher "Spezialeinsätze" und Mordanschlägen beschuldigt wird und unter Halevy nicht aktiv war.

Obwohl die Zeitung keine genauen Angaben zu solchen Top-Secret-Einsätzen machte, wies sie auf zwei Fälle hin, die seit Dagans Ernennung passiert sind.

Der eine ist der geheimnisvolle Tod von Ramzi Nahra, einem Libanesen, der am 6. Dezember von einer Autobombe getötet wurde. Nahra hatte anfänglich als Informant für die Israelis gearbeitet, hatte dann aber begonnen, der Hezbollah Informationen zuzuspielen, was zur Entdeckung einer israelischen Spionageeinheit in Beirut führte.

Der zweite Fall passierte am 1. März, als der ägyptische Fundamentalist Abdel Sattar al-Jad, auch bekannt als Faruq al-Masri, im Ain El-Helweh-Flüchtlingslager ebenfalls durch eine Autobombe starb. Er lebte seit 10 Jahren in dem Lager und hatte in Afghanistan gegen die sowjetische Armee gekämpft. Der Mossad hat ihn beschuldigt, zu einer 200 Mann großen Gruppe von Al-Qaida-Unterstützern zu gehören.

Dagan (55) wird als enger Verbündeter des israelischen Premierministers Ariel Sharon angesehen, dem er im Wahlkampf 2001 als politischer Berater diente. 1970 soll Dagan laut Presseberichten die geheime Kommandoeinheit Rimon geleitet haben, die Palästinenser getötet haben soll, denen man Angriffe im Gazastreifen vorwarf.








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