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Sharon will Resolution verhindern
01.11.2003









Der israelische Premierminister Ariel Sharon wird bei seinem Besuch in Moskau versuchen, den russischen Präsidenten Vladimir Putin davon zu überzeugen, die Pläne, den "Friedensfahrplan" in eine UN-Resolution umzuwandeln, fallenzulassen, berichtete AFP am Samstag.

Rußland gehört neben Europa, den Vereinten Nationen und den USA zu den Unterstützern des "Friedensfahrplans."

Nun plant das Land, eine Resolution in den UN-Sicherheitsrat einzubringen, die die Durchführung des "Friedensfahrplans" verbindlich vorschreiben würde. Der russische UN-Botschafter Sergey Lavrov sagte, er wolle den Sicherheitsrat kommende Woche über die Resolution abstimmen lassen.

Ein hochrangiger israelischer Beamter sagte gegenüber AFP: "Es ist unnötig die UN auf diese Weise einzubinden, denn es kann dem ‚Friedensfahrplan' nur einen vernichtenden Schlag zufügen."

Weiter sagte er, daß die Vereinten Nationen, "die fortgesetzt einen anti-israelsichen Standpunkt einnehmen, die Durchführung der Zusicherungen in dem ‚Fahrplan' nur von Israel fordern würden und die palästinensischen Aktionen ignorieren würden."

Auch die USA haben bereits erwartungsgemäß erste Hinweise darauf gegeben, daß sie der russischen Resolution nicht zustimmen würden.

Der Widerstand Israels und auch der USA gegenüber einer verbindlichen Fassung des "Fahrplans" zeigt deutlich, daß Israel nicht an einer Durchführung des Plans interessiert ist. Selbst, falls die Resolution doch in Kraft gesetzt werden sollte, ist allerdings kaum davon auszugehen, daß Israel sich gezwungen sehen würde, dementsprechend zu handeln, da das Land bisher schon Dutzende UN-Resolutionen ignoriert hat.




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