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Hunger in den USA
01.11.2003









Einem AP-Bericht vom Samstag, der sich auf eine Studie des US-Landwirtschaftsministeriums beruft, zufolge steigt die Zahl der Familien in den USA, die zumindest zeitweise hungern oder unsicher sind, ob sie sich Lebensmittel leisten können, seit Jahren an.

Knapp 12 Millionen von insgesamt 108 Millionen Familien sorgten sich im vergangenen Jahr, daß sie nicht ausreichend Geld für Lebensmittel hatten und in einem Drittel von ihnen, fast 3,8 Millionen Familien kam es zumindest von Zeit zu Zeit vor, daß ein oder mehrere Familienmitglieder eine Mahlzeit ausfallen ließen, weil nicht ausreichend Lebensmittel vorhanden waren.

Das ist eine Steigerung von 8,6 Prozent gegenüber 2001 und von 13 Prozent gegenüber dem Jahr 2000.

Auch die Gesamtzahl der betroffenen Familien war mit fast 12 Millionen gegenüber 2001 um 5 Prozent und gegenüber dem Jahr 2000 um 8 Prozent gestiegen.

Zwar versuchten die meisten betroffenen Familien der insgesamt 50.000 befragten Haushalte, ihre Kinder vorrangig mit Nahrung zu versorgen, trotzdem kam die Studie zu dem Ergebnis, daß in geschätzten 265.000 Familien auch Kinder von Zeit zu Zeit keine Nahrung bekamen.

Die Tatsache, das gleichzeitig der Anteil der übergewichtigen Erwachsenen in den USA bei 65 Prozent und bei Kindern bei 13 Prozent liegt, zeigt deutlich, daß die Einkommensschere in dem Land immer weiter auseinanderklafft.

Insgesamt lebten im vergangenen Jahr der US-Statistikbehörde zufolge 34,6 Millionen Amerikaner in Armut - diese Zahl ignoriert außerdem eine große Zahl von dort lebenden Menschen, die aber nicht Bürger der USA sind.




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