www.Freace.de


Nachrichten, die man nicht überall findet.




Cheney und Halliburton
25.10.2003









Der US-Vizepräsident Richard "Dick" Cheney hat bisher immer geleugnet, daß er noch eine Verbindung zu seinem früheren Arbeitgeber Halliburton hat.

Der erste Gegenbeweis tauchte Mitte September auf, als bekannt wurde, daß Cheney nach wie vor Zahlungen von Halliburton erhält, auch wenn es sich dabei nach seinen Angaben nur um Zahlungen handelt, die noch aus der Zeit seiner Tätigkeit für das Unternehmen stammen.

Darüber hinaus gibt es aber noch eine weitere, wesentlich schwerwiegendere Verbindung, die beweist, daß Cheney sehr wohl großes Interesse am finanziellen Wohlergehen Halliburtons hat.

Ein Blick in Cheneys Anlagevermögen im Jahr 2002 - er ist zur Offenlegung (Adobe Acrobat-Datei) gesetzlich verpflichtet - führt Beteiligungen an den Fonds VFIUX, VMLUX, VWSUX, VWIUX, VIPSX und VMSXX der Gesellschaft Vanguard auf.

Insgesamt bewegen sich seine Investitionen bei Vanguard damit zwischen 14.100.008 und 67.250.000 Millionen US-Dollar (bei der Offenlegung müssen nur Bereiche wie "zwischen 5 und 25 Millionen US-Dollar" angegeben werden). Sein Jahreseinkommen aus diesen Anlagen lag zwischen 531.218 und 4.353.500 US-Dollar.

Vanguard wiederum ist mit 1,76 Prozent aller Aktien der zehntgrößte Anteilseigner von Halliburton.

Der größte Teil von Cheneys Vermögen steckt also in einem Unternehmen, daß eine große Beteiligung an Halliburton hat, dem Unternehmen, daß ohne eine Ausschreibung den größten Auftrag für den "Wiederaufbau" des Iraks erhalten hat.




Zurück zur Startseite





Impressum und Datenschutz

contact: EMail