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Perle will Krieg
15.10.2003









Der Pentagon-Berater und frühere Vorsitzende des verteidigungspolitischen Auschusses des Pentagon Richard Perle zeigte sich einem AP-Bericht von Dienstag zufolge höchst erfreut über den israelischen Angriff auf Syrien.

Bei einer Rede vor konservativen Amerikanern und Israelis in Jerusalem sagte er: "Präsident Bush hat den amerikanischen Ansatz für Terrorismus am 11. September 2001 verändert, als er sagte, er würde nicht zwischen Terroristen und Staaten, die sie beherbergen, unterscheiden."

"Ich war froh zu sehen, daß Israel nun einen ähnlichen Schritt ergriffen hat, um auf die Terrorakte zu antworten, die ihren Ursprung auf libanesischem Gebiet haben, indem es sich an die Herrschenden in Damaskus gewendet hat", so Perle.

Er hoffe, so Perle weiter, daß der Bombenangriff ein Anzeichen für eine neue israelische Politik, ähnlich der Bush-Doktrin sei.

"Wir haben Probleme mit den Syrern, die weiterhin Terrorismus unterstützen. Wir müssen einen Weg finden, sie zu stoppen" sagte Perle später gegenüber AP. Auf die Frage, ob dies auch ein militärisches Vorgehen der USA gegen Syrien einschließen würde, sagte er: "Alles ist möglich."

Nach Perles Aussage wäre ein Angriff auf Syrien trotz der großen amerikanischen Truppenkontingente in anderen Ländern problemlos möglich, da "Syrien militärisch sehr schwach" sei.

Offenbar hofft Perle also, daß Israel Syrien angreift, wäre aber "notfalls" - sollte Israel dazu doch nicht bereit sein - gewillt, das Land mit amerikanischen Soldaten anzugreifen.

Syrien mag zwar unter militärischen Gesichtspunkten ein leichtes Opfer für die USA darstellen, die sicherheitspolitischen Auswirkungen eines weiteren Angriffskriegs im Mittleren Osten könnten sich allerdings als verheerend erweisen.




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