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Mann wegen Bellens vor Gericht






Ein Mann aus Menlo Park in California, USA steht vor Gericht, weil er einen Polizeihund angebellt hat.

Richard "Tyson" Dillon (25) sieht sich einer Höchststrafe von einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 US-Dollar gegenüber weil er bewußt und böswillig einen Polizisten in Palo Alto von seinen Pflichten abgehalten habe, indem er den Polizeihund des Polizisten geärgert und aufgehetzt habe.

Der Vorfall passierte am 5. März, in der Mardi-Gras-Nacht, als Dillon in der Innenstadt von Palo Alto mit einem Kollegen an einer Gruppe Polizisten, die neben ihren Streifenwagen stand, vorbeiging.

Nach Darstellung von Dillons Anwalt Donald Tasto war der Hund schon aufgeregt und bellte andere Passanten an, als Dillon mit einem "einzelnen, freundlichen Bellen" antwortete.

"Es ist lächerlich, daß jemand wegen Bellens vor Gericht steht", so Tasto in einem Interview. "Und was ist mit den Rechten des First Amendment (Verfassungszusatz der USA, der Rede-, Presse- und Religionsfreiheit garantieren soll)? Gibt es nicht die Freiheit zu bellen?"

Der Sprecher der Palo Alto Polizei, Jim Coffman, räumt ein, daß Bellen an sich kein Vergehen darstellt, weist aber darauf hin, daß das Gesetz deutlich jede Aktion verbietet, die Polizeihunde bedroht oder aufhetzt.

Das Büro der Staatsanwaltschaft des Santa Clara Countys hat den Fall am Dienstag erhalten und bearbeitet ihn laut Staatsanwalt Jay Boyarsky zur Zeit.








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