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Powell verteidigt Angriff auf Palestine Hotel






US-Außenminister Colin Powell verteidigt den Beschuß des Palestine Hotels durch einen Panzer, der zwei Kameramänner getötet und mehrere Journalisten verletzt hat.

In einer Antwort auf eine Anfrage der spanischen Außenministerin Ana Palacio schrieb er "unsere Streitkräfte antworteten auf feindliches Feuer, daß von einem Ort, der später als das Palestine Hotel identifiziert wurde, zu kommen schien. Unsere Prüfung des Vorfalls vom 8. April hat ergeben, daß der Einsatz von Gewalt richtig und die Menge an eingesetzter Gewalt der Bedrohung gegenüber den Streitkräften der Vereinigten Staaten angemessen war."

Einer der getöteten Kameramänner, Jose Couso, war Spanier. Der andere, Taras Portsyuk, war Ukrainer.

Die Darstellung von Journalisten, die zu der Zeit vor Ort waren, ist eine andere. Keiner der anwesenden hat Schüsse aus dem Hotel kommen sehen oder hören. Ein französisches Kamerateam hat den Vorfall sogar gefilmt. Der Panzer stand auf einer Brücke, drehte seinen Geschützturm in Richtung des Hotels, hob das Geschützrohr an, wartete noch zwei Minuten und feuerte dann in den 15. Stock des Hotels.

Am gleichen Tag wurde das Baghdader Büro von Al-Jazeera - nach US-Angaben versehentlich - von einer Rakete getroffen. Auch hier starb ein Journalist, Tarek Ayoub.








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