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Nachrichten, die man nicht überall findet.




Text des bin Laden-Videos
14.09.2003


Übersetzung von
Hans Thomas Vogler







Hier die Übersetzung der am 10. September 2003 von Al-Jazeera veröffentlichten Reden in einem Video, das Osama bin Laden und seinen Stellvertreter, Ayman Al-Zawahiri, zeigte. Es handelt sich hierbei um Übersetzungen von englischen Übersetzungen der Originaltexte.

Osama bin Laden:

Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Segenspendenden

Zum zweiten Jahrestag der Angriffe auf New York und Washington

Diese jungen Männer haben dem Feind enorme Verluste zugefügt, gleichermaßen materiell und moralisch. Sie haben auch seine feindseligen Pläne vereitelt, denn es ist dokumentiert, daß jener feindselige Plan, der die Besetzung und Aufteilung der Region mehr als sechs Monate vor den beiden Angriffen ausgeheckt worden war. Der Feind wurde in Verwirrung gestürzt und das genügte, um die Leute aus ihrem Schlummer wachzurütteln und zu in Alarmbereitschaft für den Jihad auf dem Pfad Gottes zu versetzen.

Ich hatte die Ehre, diese Männer kennenzulernen, denn in der Tat ist man geehrt durch solche Individuen. Wie kann es auch anders sein, wenn Gott doch sie geehrt und in die Lage versetzt hat, den Islam zu unterstützen. Ich sehe sie als von Gott gepflanzte Setzlinge in Seiner Religion, gebraucht in einer frommen Tat für Ihn. Ihre Leistungen gehören Gott zugesprochen.

"Diese sind meine Vorväter; bringt mir Männer wie sie, wenn wir uns wieder treffen, O Jarir"

Wer immer Wahrhaftigkeit, Ergebenheit, Großzügigkeit und den Mut erfahren will, Religion aus zeitgenössischen Beispielen zu unterstützen, der muß seine Lehren ziehen aus (Saeed) al-Ghamdi, Muhammad Atta, Khalid al-Mihdar, Ziad al-Jarrahi, Marwan al-Shehhi und ihren Brüdern - Gott sei ihnen gnädig.

Diese Leute haben aus den Überlieferungen unseres Propheten Mohammed gelernt, möge Gottes Friede und Segen auf ihm ruhen, der der ehrenwerteste aller Menschen ist, der mutigste und der großzügigste. Er, möge Gottes Friede und Segen auf ihm ruhen, sagte "Du wirst mich nie als einen Geizhals, einen Feigling oder Lügner vorfinden". Diese Charakterzüge sind nötig, um das Vertrauen aufrechtzuerhalten. Wer immer diese Charakterzüge ablehnt, kann die Religion Gottes nicht verfechten und aufrecht erhalten.

Und hier - ich sage das zu jenen, welche sich einiger dieser Charaktereigenschaften nicht erfreuen und die hinterherhinken und Dinge über den Jihad durcheinandergebracht haben: wer vom Töten nicht überzeugt ist, soll aus dem Weg gehen und nicht jene in die Irre führen, die überzeugt sind. Ich sage ihnen: wer sich fürchtet, Berge zu besteigen, wird immer in Löchern wohnen.

Dieser gläubige Jüngling und seine Brüder waren jung. Der Mensch wird beurteilt nach den kleinsten Körperteilen, als da sind sein Herz und seine Zunge (ein Ausspruch des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm). Wie auch immer, sie waren Männer mit großartigem Bewußtsein und großartigem Verstand. Wiederholt haben sie sich ihren gesunden Verstand und ihr Bewußtsein davor bewahrt, von ihren Lakaienregierungen und ihren Institutionen zu Boden getrampelt zu werden, die Laster als Tugend malen und Tugend als Laster, Falschheit als Wahrhaftigkeit und Feinde als Freunde, wieder und wieder.

Das ist so, weil diese jungen Männer wahre Gläubige waren, und Gläubige werden nicht zweimal aus demselben Loch gebissen, wie unser Prophet, möge Gottes Friede und Segen auf ihm ruhen, sagte. Diese Jünglinge wußten, daß die Straße in die ewige Verdammnis über die Behinderung der Shari'a (das islamische Gesetz) führt, und sei es nur einiger seiner Regeln. Sie weigerten sich, darin unterwürfig zu sein, sogar gegenüber Prinzen und Ulema. Sie glauben, daß die Rechtschaffenheit der Shari'a Vorrang hat gegenüber der Sicherheit der Menschen ungeachtet ihrer Größe, und daß die Menschen in Gottes Religion gleich sind. Sie wurden geführt von dem Spruch des Propheten, möge Gottes Friede und Segen auf ihm ruhen, der besagt: "Bei Gott, wenn Fatimah, die Tochter Mohammeds, würde stehlen wollen, würde ich ihr die Hand abtrennen."

Diese jungen Männer haben die Bedeutung der Redensart "Es gibt keinen Gott außer Gott" verstanden, die der Kern des Islam ist. Sie muß die Oberhand über all unser Handeln haben und uns durch alle Seiten unseres Lebens führen. Nachdem aber die zugrundeliegenden Tatsachen andere sind, sind es in Wirklichkeit die komischen Ideen der Herrscher und ihrer Gesetzgebungen, die das Handeln der Menschen beherrschen, obwohl sie den Menschen erlauben, Rituale auszuführen - diese jungen Männer wußten, daß die Herrscher keinen Boden unter den Füßen haben. Es ist eine Tatsache, daß sie (jene Führer) Abtrünnige sind, selbst wenn sie beten, fasten und behaupten, sie seien Moslems.

Diese jungen Männer weigerten sich, sich mit anderen zurückzulehnen und mit höllischen Dingen zu befassen. Stattdessen machten sie sich auf den Weg und beeilten sich, die Sache Gottes aufrecht zu erhalten und den Ruf des Monotheismus. Es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist der Gesandte Gottes. Sie führten den Jihad gegen die Ungläubigen.

Sie waren wie Mu'adh ibn al-Jamuh, als er Abd al-Rahman ibn 'Awf, möge Gott Gefallen finden an beiden, die folgende Frage stellte: "Kennst Du Abu Jahl, Onkel?" ibn 'Awf erwiderte: "Ja. Aber was willst Du von ihm, Neffe?" Ibn al-Jamuh sagte: "Man hat mir erzählt, er würde über Gottes Gesandten herziehen. Bei Ihm und in dessen Hand meine Seele ist, wenn ich ihn sehe, werde ich nicht von ihm lassen, bis der von uns, der zuerst sterben soll, tot ist." [Erzählt von al-Bukhari und Muslim, siehe Mishkat al-Masabih, Seiten 856-857]

Das ist Ehrenhaftigkeit und das ist Ergebenheit. Alle und jede Angelegenheit hat ihre eigene Wirklichkeit. Die Wirklichkeit dieses Helden, Saeed al-Ghamidi und seiner Brüder ist die, daß sie ihre Wahrhaftigkeit und Ergebenheit gezeigt haben, indem sie sich selbst und ihren Kopf angeboten haben für den Willen Gottes. So haben sie einen Weg gebahnt, der die Ungläubigen furchtbar wütend machte und sie noch für eine lange Zeit wütend machen wird, Gott einverstanden.

Das geschah, als sie sich entschieden hatten für praktischen Einsatz und fundamentale Lösungen in der Sache der Ergebenheit und die ungerechten ungläubigen Lösungen beiseite geworfen haben, die von den Vereinten Nationen angebotenen Lösungen und denen von atheistischen Parlamenten, die von tyrannischen Herrschern angebotenen Lösungen, die sich selbst zu Göttern gemacht und Gesetze erlassen haben anstelle Gottes. Überdies beachteten sie die nutzlosen Lösungen nicht, die nutzlosen Lösungen der Wortverdreher, der Araber der Wüste, die dasitzen und herumhängen, sich von ihrem Geld haben beeinflussen lassen und von ihrer Verwandtschaft und die sich entschieden haben für den Erfolg, der sie über dutzende von Jahren [zu sehr] beschäftigt hat [für die Vorbereitung des Jihad].

Es gibt einen beträchtlichen Unterschied zwischen dem, der die Felder der Vorbereitung und die Schauplätze des Jihad als Mühsal sieht, die Trennung von Vätern und Söhnen und das Riskieren von Leben und Geld (denn Satan wird ihn abhalten von seinem Weg zum Jihad, indem er ihn dazu verleitet, sich zurückzulehnen mit den anderen Drückebergern) und dem, der die Kampfplätze des Jihad als Markt des Paradieses sieht, dessen Tore offenstehen und ihn sich davor fürchten lassen, auch nur eine Stunde länger zuzuwarten, damit sich die Tore nicht wieder vor ihm schließen, oder er fürchtet, deren Auferstehung Gott nicht gefallen würde, und Er ihn zurückfallen lassen könnte, wie Gott der Erhabene sagt:

"Und wären sie zum Ausmarsch entschlossen gewesen, sie hätten sich doch gewiß für ihn gerüstet; doch Allah war ihrem Ausziehen abgeneigt. So hielt Er sie zurück, und es ward gesagt: «Sitzet (daheim) mit den Sitzenden.»" Koran 9:46

Er glaubt, daß, wenn er Gott nicht auf Seinen Befehl antwortet und Ihm nicht gehorcht, indem er sich zurücklehnt in Gehorsam zu den Arabern der Wüste, die es versäumt haben, sich mit den Mujahedin zu vereinigen, wird Gott zwischen ihn und sein Herz fahren, und folglich wird er abweichen vom rechten Weg und einer der Sündigen werden.

Gott der Erhabene sagt:

"Die ihr glaubt, antwortet Allah und dem Gesandten, wenn er euch ruft, auf daß er euch Leben gebe, und wisset, daß Gott zwischen einen Menschen und sein Herz tritt, und zu Ihm werdet Ihr alle versammelt werden." Koran 8:24

Gott sagt auch:

"Sprich: Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr euch erworben, und der Handel dessen Niedergang ihr fürchtet, und die Wohnstätten, die ihr liebt, euch teurer sind als Gott und Sein Gesandter und das Streiten für Seine Sache, dann wartet, bis Allah mit Seinem Urteil kommt; und Allah weist dem ungehorsamen Volk nicht den Weg." Koran 9:24


Ayman Al-Zawahiri:

Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Segenspendenden
Im Namen Gottes. Gott sei gepriesen

Und Frieden und Segen für den Botschafter Gottes und seine Familie und Unterstützer

Der zweite Jahrestag der Angriffe auf New York und Washington ist nun auf uns zugekommen. Er erinnert uns an das Opfer unserer heldenhaften 19 Brüder, die mit ihrem Blut eine Seite der amerikanischen Geschichte aufgeschlagen haben, eine Absage der Moslems an Amerikas Arroganz und Tyrannei, ein Ausdruck ihres Stolzes auf ihre Religion, ihren Glauben und ihre Würde und ihre Entschlossenheit, die Moslems und die Unterdrückten der Menschheit zu rächen.

Der zweite Jahrestag der Angriffe auf New York und Washington wirkt wie eine Herausforderung an Amerika und dessen Kreuzzug, der ins Taumeln geraten ist von den Wunden, die ihm in Afghanistan und Irak geschlagen wurden. Er deckt seinen Betrug auf, indem er das Ausmaß seiner Verluste in diesen beiden Ländern verheimlicht.

An diesem zweiten Jahrestag wollen wir uns an die Menschen in den am Kreuzzug teilnehmenden Staaten wenden, um ihnen folgendes zu sagen:

Wir sind keine Verfechter von Töten und Zerstörung. Mit Hilfe Gottes aber werden wir jede Hand abschlagen, die sich in feindlicher Absicht nach uns streckt. Wir sagen Euch: genug der Abweichung vom Glauben! Genug Entartung im Benehmen! Hört auf mit Euren Angriffen auf die Menschen und das Eigentum der Unterdrückten Genug des Handelns mit Slogans von "Freiheit und Gerechtigkeit" und "Menschenrechten"! Wir rufen Euch zum Islam, der Religion der Einheit Gottes; der Gerechtigkeit, der Mäßigkeit, der Reinheit und der Macht. Wenn Ihr den Islam zurückweist, haltet wenigstens ein in Eurer Feindseligkeit gegen unsere islamische Weltgemeinschaft. Über Jahrzehnte habt Ihr unsere Frauen und Kinder getötet, unseren Wohlstand gestohlen und Tyrannen unterstützt, die unsere Gemeinschaft brutal beherrschen.

Wenn Ihr Euch weigert, irgendetwas zu tun, aber Eure Feindseligkeit fortsetzt, dann macht Euch darauf gefaßt, daß wir Euch mit allen Mitteln antworten werden, die Ihr gegen die Moslems und gegen alle die Unterdrückten unter den Kindern der Menschheit eingesetzt habt. Wenn Ihr Euch weigert, irgendetwas zu tun, aber Eure Feindseligkeit fortsetzt, dann sagen wir "Kommt schon, nur zu!", denn Ihr werdet in den Abgrund laufen. Wißt, daß es eine Gemeinschaft gibt, die den Tod für Gottes Sache einem Leben in Erniedrigung vorzieht und daß das eine Gemeinschaft ist, die nie besiegt werden kann.

Zwei Jahre sind nun vergangen seit den Angriffen auf New York und Washington und seit dem Beginn Eures Kreuzzugs. Was hat Euch diese Periode eingebracht? Wer von uns war wahrhaftiger in seinen Erklärungen? Wir oder Eure größten Verbrecher, Bush und Blair?

Eure größten Verbrecher haben Euch versprochen, daß der Terrorismus vernichtet würde. Sie haben Euch verführt mit dem Öl des Irak und dem Versprechen, ihr könntet das Land beherrschen. Findet Ihr, sie haben ihre Versprechen eingelöst? Habt Ihr uns gebeugt, bettelnd und uns ergebend gesehen? Oder bitten wir um Gottes Hilfe, werden Märtyrer und verfolgen Euch überall hin?

Eure größten Verbrecher haben Euch versprochen, sie würden Al-Qaida vernichten, um Euer Leben sicherer zu machen. Ist Al-Qaida am Ende trotz all dieser grausamen und dreckigen Kriege, die man gegen sie geführt hat? Oder hat sich Al-Qaida verstreut, ausgebreitet und die Anzahl ihrer Unterstützer erhöht durch die Gnade und Macht Gottes? Sind Eure Leben jetzt sicherer? Oder bewegt Ihr Euch von einer Furcht zur anderen, vom einen Alarm zum nächsten?

Erinnert Ihr Euch an das Versprechen, das Euch der Mujahid, Scheich Osama bin Laden, gegeben hat, daß nämlich Amerika sich keine Sicherheit wird erfreuen können, solange wir nicht in Sicherheit in Palästina und allen Ländern des Islam leben werden? Hat er sein Versprechen gehalten? Oder haben Bush und Blair Euch die Wahrheit über ihren Kreuzzug gesagt?

Wißt Ihr, was Al-Qaida ist? Es ist die Frucht einer moslemischen Gemeinschaft, die sich entschlossen hat, Euch zu Tode zu kämpfen, wenn Ihr Euch weigert, Eure Verbrechen und Eure Unmäßigkeit aufzugeben! Könnt Ihr die gesamte moslemische Weltgemeinschaft vernichten?

Wir wollen Euch informieren und Euch sagen, daß das, was Ihr gesehen habt, nichts ist als das erste Geplänkel, erst der Beginn der Schlacht. Also bereitet Euch darauf vor, daß Ihr für Eure Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werdet.

Wir rufen Euch auf, einzuhalten und eine wahrhafte Aufrechnung Eurer selbst zu machen, in der Ihr Eure Verbrechen gegen die Moslems noch einmal betrachtet. Dann fragt die Größten Eurer Verbrecher über das wahre Ausmaß Eurer Verluste im Irak und in Afghanistan. Wir fordern sie auf, den Mut zu haben, es Euch frei heraus zu sagen. Aber dazu sind sie zu feige. Wir raten den Müttern der Soldaten im Kreuzzug: wenn Ihr Eure Kinder wiederzusehen hofft, beeilt Euch, Eure Regierungen aufzufordern, sie heimzuholen, bevor sie in Särgen zurückkommen.

An diesem Jahrestag wenden wir uns an unsere Moslembrüder in Palästina.

Wir können Euch versichern, daß die Wunde Palästinas im Herzen eines jeden Moslems blutet, und daß - mit der Hilfe und Macht Gottes - wir Amerika nicht von Sicherheit träumen lassen werden, solange wir nicht in wirklicher Sicherheit in Palästina und allen Ländern des Islam leben.

Wir rufen die Palästinenser dazu auf, stark zu sein auf dem Pfad des Jihad und nicht auf die Täuschung Amerikas und seiner Agenten hereinzufallen, die der "Fahrplan" zur Hölle ihren Segen geben. Palästina wird nicht anders befreit werden als durch den Jihad.

Achtung! Achtung! Hütet Euch, Eure Waffen niederzulegen! Ihr müßt daran festhalten, die Gläubigen zu unterstützen und den Ungläubigen Widerstand zu leisten, denn Einheit läßt sich auf keinem anderen Weg erreichen. Hütet Euch davor, Bündnisse einzugehen mit jenen, welche die Legitimität Israels anerkennen und sich damit zufrieden geben, ein paar Krümel abzubekommen.

Ebenso an unsere Brüder, die Mujahedin im Irak

Wir grüßen Euch, schütteln Eure Hände und bitten Gott, Eure Opfer und Euren Heldenmut beim Bekämpfen der Kreuzfahrer zu segnen. Gott ist mit Euch und die gesamte moslemische Weltgemeinschaft unterstützt Euch. Also vertraut auf Gott und verschlingt die Amerikaner wie ein Löwe seine Beute verschlingt. Begrabt sie im Friedhof des Irak, denn der Sieg ist nur die Frage einer Stunde geduldiger Ausdauer.

Moslems überall im Irak! Volk von Syrien, dem Land der Widerstandskräfte, Männer der siegreichen Gemeinschaft! Volk der Türkei, Abkömmlinge Mohammeds, des Eroberers, Gott segne ihn! Volk der arabischen Halbinsel, Abkömmlinge der Gefährten Mohammeds, möge Gott sich an ihnen erfreuen, Vorhut des Jihad in Afghanistan, Bosnien und Tschetschenien.

Die Amerikaner sind zu Euch gekommen auf ihrem Weg in den Irak. Laßt sie den Tod schmecken, vor dem sie fliehen.

Zu unseren Brüdern in Pakistan sagen wir:

Wie lange werdet Ihr noch Geduld haben mit Musharraf, dem Verräter, der das Blut der Moslems in Afghanistan verkauft hat und die arabischen Mujahedin ausgeliefert hat, die Nachfahren der Begleiter des Propheten, an den Kreuzzügler Amerika? Ohne diesen Verrat hätte die Lakaienregierung in Kabul nicht gebildet werden können - die Regierung, welche die Inder an die Westgrenzen von Pakistan gebracht hat.

Er hörte damit nicht auf, hat aber Pakistans Nukleareinrichtungen freigegeben zur Inspektion durch Amerika. Er hat den Jihad in Kashmir abgewürgt und strebt danach, ihn zu verraten und Israel anzuerkennen - und das alles für eine Handvoll Dollar, die Amerika ihm in die Taschen stopft. Eine Person, die ihre Religion verrät wird sich nie für jemand anderen opfern. Darum laßt die pakistanischen Offiziere und ihre Leute wissen, daß Musharraf sie als Gefangene an die Inder ausliefern wird so wie Yahya Khan ihnen Dakka ausgeliefert hat und dann geflohen ist, um sich an seinen geheimen Konten zu erfreuen. Die Moslems in Pakistan müssen heute in einer Reihe stehen, um Pakistan zu beschützen vor dem Kreuzzug, der eine Allianz mit den Hindus gegen die Moslems schmiedet.

Laßt jene, deren Seelen schwach sind, wissen, daß Amerika nichts gutes an irgendjemand zurückgibt und nur seine eigenen Interessen anerkennt. Laßt sie wissen, daß Amerika eine Allianz mit Indien ausheckt hat gegen die Moslems auf dem Subkontinent. Bewegt Euch, Moslems in Pakistan, bevor Ihr aus Eurem Schlummer erwacht und Hindusoldaten vorfindet, die mit Duldung Amerikas in Eure Häuser einbrechen.

Zu unseren Moslembrüdern in Afghanistan:

Wir bringen Euch die gute Nachricht, daß der Sieg nahe ist durch die Gnade Gottes. Die Amerikaner weichen nun zurück vor Euren Schlägen. Also laßt sie nicht fliehen. Begrabt sie in Afghanistan zusammen mit ihren britischen Verbündeten.

Und zu denen, die sich den Kreuzfahrern in Kabul vor die Füße geworfen haben, die zuvor mit dem Jihad verbündet waren, sagen wir, daß die Amerikaner Euch loswerden wollen, nachdem sie alles bekommen haben, was sie von Euch brauchen, und Ihr werdet Ungnade vor der Welt gewonnen und das Jenseits verloren haben. So gebt acht, was der Koran Euch betreffend anordnet, wo Gott sagt:

"Und du wirst jene sehen, in deren Herzen Krankheit ist, zu ihnen hineilen; sie sagen: « Wir fürchten, es möchte uns ein Unglück befallen.» Mag Allah den Sieg herbeiführen oder (sonst) ein Ereignis von Ihm. Dann werden sie bereuen, was sie in ihren Herzen verhehlten." Koran 5:52

Zu unserer moslemischen Weltgemeinschaft in allen Ländern des Islam sagen wir:

Die Lektion, die wir aus den vergangenen zwei Jahren gelernt haben, ist die, daß der Sieg durch geduldiges Ausharren kommt und daß unser Feind extrem schwach ist. Also seid stark, Moslems, auf dem Feld des Jihad.

Politische Lösungen sind zu nichts gut. Demonstrationen werden einen Feind nicht besiegen. Nehmt Eure Waffen auf und verteidigt Euren Glauben und Eure Würde. Die Interessen Eurer Feinde strecken sich auf alles aus. Also versagt ihnen die Sicherheit überall und allerorten, sogar auf ihrem eigenen Boden.

Wir preisen Gott, daß Er uns erfreut hat, indem er die Amerikaner nach Afghanistan im Irak verwickelt hat. In beiden Ländern stehen die Amerikaner nun zwischen zwei Feuern, wenn sie abziehen, werden sie alles verlieren. Wenn sie aber bleiben, werden sie bluten bis zum Tod.

Wisset, Moslems, daß die Kreuzfahrer und die Juden uns unser Land nicht wegnehmen können, es sei denn durch den Verrat von Lakaienführern und ihrer Unterstützer unter der "Ulema" der Herrscher, welche die Länder des Islam an ihre Feinde ausverkauft haben. Also beeilt Euch mit allem, was Ihr habt - der Waffe des Wissens - damit der Ruf jede Gruppe in der moslemischen Weltgemeinschaft erreiche.

Zu den Löwen, die in Ketten gehalten werden, den moslemischen Gefangenen überall, sagen wir:

"Also, wahrlich, kommt mit der Drangsal die Erleichterung, Wahrlich, mit der Drangsal kommt die Erleichterung." Koran 94:5-6

"Also harrt geduldig aus, denn Gottes Hilfe ist nahe" Koran 2:214

[Anmerkung des Übersetzers: Hier weicht der Text der Ansprache von der hier verwendeten Übersetzung des Korans aus der Oregon State University ab. Dort steht folgendes:

"Denkt ihr etwa, ihr werdet in den Himmel eingehen, selbst wenn euch nicht das Gleiche wie denen vor euch widerfahren? Armut und Drangsal befielen sie, und sie wurden gewaltsam geschüttelt, so daß der Gesandte und die mit ihm Glaubenden ausriefen: «Wann ist Allahs Hilfe?» Wahrlich, Allahs Hilfe ist nahe." Koran 2:214]


Und wisset, daß Eure Erleichterung eine Verpflichtung ist, die Euch jeder Moslem schuldet. Wir geloben Gott, daß wir nichts auslassen werden, um Eure Fesseln zu sprengen mit Hilfe und Macht Gottes.

Jene betreffend, die Geschäfte machen, um moslemische Gefangene an ihre Kreuzfahrerfeinde auszuliefern, informieren wir darüber, daß die Kreuzzügler sie wegfegen werden, selbst wenn sie ihnen ihre Frauen und Kinder verkaufen. Wir sagen ihnen, daß sie ein übles Vermächtnis in der Geschichte des Islam sind zusammen mit ihren Verrätern, Kriechern und jenen, die ihre Religion ausverkauft haben und daß dann Gottes Strafe im Jenseits über sie kommen wird.

"Und wie abscheulich ist das, was sie kaufen" Koran 3:187

[Anmerkung des Übersetzers: Auch hier der Wortlaut der vollständigen Sure aus der deutschen Übersetzung des Korans aus der Oregon State University ab. Dort steht folgendes:

"Und (denke daran) wie Allah einen Bund schloß mit denen, welchen die Schrift gegeben ward (und sprach): «Ihr sollt dies (Buch) den Menschen kundtun und es nicht verhehlen.» Sie aber warfen es hinter ihren Rücken und verhandelten es um geringen Preis. Übel ist, was sie (dafür) erkauft!" Koran 3:187]


Laßt sie wissen, daß es ein Verbrechen ist, moslemische Gefangene an ihre Feinde auszuliefern, welches bestraft werden muß. Es ist eine Angelegenheit mit Konsequenzen bis ins Grab.

Die moslemische Weltgemeinschaft vereint sich heute durch die Gnade Gottes unter dem Banner des Jihad gegen ihre Kreuzfahrer- und jüdischen Feinde. Eine neue Dämmerung der Macht und Würde bricht über den Ländern des Islam an. Die moslemische Gemeinschaft hat den Pfad des Sieges erkannt, das Märtyrertum, und das Opfer in Gottes Rechtssache.

Moslemische Weltgemeinschaft! Dieses Zeitalter des Jihad hat begonnen, nachdem die Regierungen und Parteien zerbröckelt sind. Also habt Vertrauen in die Hilfe Gottes. Stürmt die Felder des Jihad. Gott der Erhabene sagte zu seinem Propheten, möge Friede und Segen mit ihm sein.

"Also kämpfe in der Art und Weise Gottes, zumal Du nur für Dich selbst verantwortlich bist. Ermutige die Gläubigen; vielleicht wird Gott die Gewalt derer abwehren, die nicht glauben. Gott ist der Stärkste, wenn es zu Gewalt kommt, und der Strengste beim Bestrafen." Koran 4:84

[Anmerkung des Übersetzers: Hier zitiert Al-Zawahiri geradezu gemäßigt verglichen mit meinem Vergleichstext aus der Oregon State University ab. Dort steht folgendes:

"Kämpfe darum für Allahs Sache - du wirst für keinen verantwortlich gemacht als für dich selbst - und sporne die Gläubigen an. Vielleicht wird Allah den Krieg der Ungläubigen aufhalten; und Allah ist stärker im Krieg und strenger im Strafen." Koran 4:84]


Unser letztes Gebet gilt dem Preisen Gottes, des Herrn des Universums, und möge Gottes Segen und Frieden auf unserem Meister Mohammed ruhen, seiner Familie und seinen Gefährten.




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