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Israel kämpft "bis zum bitteren Ende"
02.09.2003









Der israelische Verteidigungsminister Shaul Mofaz hat am Montag versprochen, daß Israel "bis zum bitteren Ende" gegen Hamas kämpfen wird, berichtete AP.

Der Kommandeur der israelischen Armee, Generalleutnant Moshe Yaalon, sagte gegenüber dem israelischen Kabinett, die Armee wäre bereit, mit dem Einmarsch in den Gaza-Streifen zu beginnen, falls dies nötig sein sollte. Man sei bereit für eine "großangelegte Operation."

Am Dienstag drohte der israelische Verteidigungsminister, den Palästinenserführer Yasser Arafat zu "vertreiben."

"Arafat ist ein sehr großes Hindernis für [den palästinensischen Premierminister] Mahmud Abbas und für den ganzen politischen Prozeß", sagte er. "Wir haben einen historischen Fehler gemacht, als wir ihn vor zwei Jahren nicht vertrieben haben, aber wir werden uns dieser Sache in nächster Zeit annehmen, zweifellos vor Ende des Jahres."

Die Regierung warte nur "auf den richtigen Moment", um durch eine derartige Aktion Abbas nicht zu schaden, so Mofaz.

Israel sei bereit, "den Druck auf Hamas zu erhöhen", sagte er. "Wir haben ein neues Kapitel in der Schlacht gegen die Terrororganisationen aufgeschlagen. Da die palästinenische Regierung nicht gegen diese Organisationen vorgeht, werden wir uns um sie kümmern."

Erst am Montag war in Gaza wieder ein ein Fahrzeug von israelischen Kampfhubschraubern mit vier Raketen beschossen worden. Einer der drei Fahrzeuginsassen, ein Hamas-Mitglied, wurde dabei getötet, die beiden anderen konnten entkommen. Allerdings sind 17 Passanten bei dem Anschlag verletzt worden.

Am Dienstag ist ein 10-jähriges Mädchen, daß vor einer Woche bei einem gleichartigen israelischen Anschlag verletzt worden war, gestorben. Am Montag ist ein 15-Jähriger durch israelische Maschinengewehrkugeln eines Panzers lebensgefährlich verletzt worden. Ein Palästinenser hatte einen Molotow-Cocktail auf den Panzer geworfen, woraufhin dieser begonnen hatte, ungezielt um sich zu schießen.

Am Samstag war ein 9-jähriges palästinensisches Mädchen im Flüchtlingslager Khan Yunis von einem israelischen Wachturm aus erschossen worden. Mindestens 5 weitere 12 bis 14 Jahre alte Kinder wurden verletzt, als die israelischen Soldaten das Feuer eröffneten.




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