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Arabische Staaten kritisieren IAEA
30.09.2003









Saudi-Arabien, Ägypten und Syrien haben bei der UN-Vollversammlung am Montag die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) scharf kritisiert, weil sie den israelischen Besitz von Atomwaffen komplett ignoriert, berichtete AP.

Israel ist dem Atomwaffensperrvertrag trotz seiner Atomwaffen nie beigetreten.

Der ägyptische Außenminister Ahmed Maher nannte es "unakzeptabel, daß Israels Besitz solcher Waffen eine Realität bleiben soll, die manche lieber ignorieren oder die internationale Gemeinschaft daran hindern würden, sich mit ihr zu beschäftigen."

Der Außenminister Syriens, Farouk al-Sharaa, dessen Land selbst von den USA beschuldigt wird, Massenvernichtungswaffen zu besitzen, sagte, daß es bedauerlich sei, daß manche Länder Beschuldigungen gegen Araber erheben, während sie das israelische Arsenal übersähen.

Saudi-Arabiens Prinz Saud al-Faisal nannte die israelischen Atomwaffen eine Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität im Mittleren Osten und zeigte sich überrascht, daß die IAEA die Überwachung von Ländern intensivierte, die dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten sind, während "wir sehen, daß sie weiterhin die Ablehnung Israels, dem Vertrag beizutreten, ignoriert."

Sowohl Nordkorea als auch der Iran haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet. Während Nordkorea offen zugibt - oder behauptet - den Vertrag gebrochen zu haben und Atomwaffen zu besitzen, weist der Iran die Anschuldigungen, er würde ebenfalls anstreben, zur Atommacht zu werden, zurück.

Die IAEA hat dem Iran auf Druck der USA eine Frist bis zum 31. Oktober 2003 gesetzt, innerhalb derer das Land beweisen soll, daß es keine Atomwaffen entwickelt.




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