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Britischer Ex-Minister ist auch ein "Verschwörungstheoretiker"
06.09.2003









In einem am Samstag im britischen Guardian veröffentlichten Kommentar (hier die deutsche Übersetzung) macht der frühere britische Umweltminister Michael Meacher klar, was er von der offiziellen Version bezüglich der Anschläge vom 11. September 2001 hält: Nichts.

In dem Kommentar zählt er eine ganze Reihe der ungeklärten Fragen auf, die im Hinblick auf die Anschläge bestehen und belegt diese durch Quellenangaben.

Die genannten Fakten reichen von der Tatsache, daß nicht ein einziges Kampfflugzeug gestartet ist, wie dies bei Flugzeugentführungen in des USA Vorschrift ist, über diverse Warnungen anderer Staaten und Geheimdienste - teilweise sehr präzise - bis zu den nicht mal halbherzigen Versuchen der USA, Osama bin Laden gefangenzunehmen.

All dies führt ihn zu dem Schluß, daß die Geschehnisse vor, während und seit den Anschlägen nur zu erklären sind, wenn man sie in Verbindung zu einem Entwurf des Project for the New American Century (PNAC) für den "Pax Americana" setzt.

Der aus dem Jahr 2000 stammende Entwurf beschreibt die Notwendigkeit, die amerikanische Vormachtstellung in der Welt zu erhalten und sieht hierfür auch die Stationierung einer großen amerikanischen Streitmacht in der Golfregion als wichtig an.

Außerdem betont Meacher in den Artikel, daß sowohl die USA als auch Großbritannien sich einem steigenden Bedarf, aber einer immer weiter zurückgehenden Versorgung mit Erdöl und Erdgas gegenüber sehen. Der Irak besitzt nicht nur immense Erdölvorkommen sondern ebenfalls riesige Reserven an Erdgas.

Der Angriff auf Afghanistan war schon vor dem 11.9. geplant. Meacher erinnert auch daran, daß amerikanische Unternehmen große Pipelines durch Afghanistan bauen wollten, was von den Taliban zu den geforderten Bedingungen abgelehnt wurde. Daraufhin hatten die Amerikaner geantwortet: "Entweder akzeptieren Sie unser Angebot eines Goldteppichs oder wir werden Sie unter einem Bombenteppich begraben."

Meacher läßt keinen Zweifel daran, daß er davon überzeugt ist, daß die US-Regierung über die bevorstehenden Anschläge informiert war und sie bewußt nicht verhindert hat, um ein "größeres Ziel" zu verfolgen.

Erwartungsgemäß hat der Artikel einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Ein Sprecher der US-Botschaft in London sagte: "Herrn Meachers phantastische Anschuldigungen - insbesondere seine Behauptung, daß die US-Regierung wissend daneben stand, während Terroristen über 3.000 Unschuldige in New York, Pennsylvania und Virginia töteten - wären monströs und monströs beleidigend, wenn sie von einer ernstzunehmenden oder glaubwürdigen Person kämen."

Meacher, der seit den 70er Jahren diverse Ministerposten in der britischen Regierung innehatte, war zuletzt von 1997 bis zum Juni 2003 britischer Umweltminister.

Er war vom britischen Premierminister Tony Blair entlassen worden, weil er öffentlich auf die Gefahren von genmanipulierten Lebensmitteln hingewiesen hatte.




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